Vergiss mein nicht! – Neun goldene Regeln für die Fernbeziehung

Sonntagabend: Eine letzte Umarmung am Gleis, ein gehauchter Kuss vor dem Check-In-Terminal - immer mehr Paare leben in Fernbeziehungen und erleben Zweisamkeit nur an Wochenenden. Eine Liebe über große Distanzen – funktioniert das? Wir verraten euch, wie die kilometerweite Liebe gelingt.

Ob es eine Urlaubsliebe ist, oder berufliche Veränderungen: Mittlerweile ist fast jede zehnte Beziehung in Deutschland eine Fernliebe. Zwischen Palmen und Sandstrand hat man sich schnell den Kopf verdreht und auch Online-Dating wird immer beliebter. Dass der Traumpartner ein paar Bundesländer weiter weg wohnt, bleibt da nicht aus. Mobilität und Flexibilität im Job sind in Zeiten der Globalisierung längst selbstverständliche Anforderungen an den modernen Arbeitnehmer und stellen Paare plötzlich vor die Entscheidung für oder wider eine Fernbeziehung.

Hat man sich vorher viermal die Woche gesehen oder sogar schon zusammen eine gemeinsame Wohnung eingerichtet, ist die Wochenendliebe eine starke Umgewöhnung. Experten raten jedoch davon ab, in Panik zu verfallen: Glückliche Fernbeziehungen sind möglich und Fremdgehen muss nicht vorprogrammiert sein! Jolie.de hat die neun goldenen Regeln für eine gelingende Fernbeziehung.

Wann funktioniert eine Fernbeziehung?

1. Regel

Zuallererst: Findet heraus ob ihr und euer Partner sich wirklich eine Fernbeziehung vorstellen können. Der bloße Versuch nützt nichts, wenn einer nicht gern allein ist und sich ohne den Geliebten einsam fühlt. Auch ausgeprägte Eifersucht gepaart mit ehrlicher Angst vor einem Seitensprung sind keine gute Basis für eine gesunde Fernbeziehung. Wem darüber hinaus regelmäßiges Reisen lästig und zu kostspielig ist, kann kein Erfolgskandidat für eine Liebe auf Distanz sein. Seid in dieser Frage ehrlich zu euch und eurem Partner, das erspart Konflikte und Enttäuschungen.

Test: Bin ich eifersüchtig?

2. Regel

Stellt keine zu hohen Erwartungen an die gemeinsam verbrachte Zeit. Sicher, das Wochenende zu zweit gehört nur euch und sollte nicht von aufschiebbaren Terminen mit Freunden oder Friseur zugepflastert werden. Wer erwartet, dass das gemeinsame Wochenende rundum perfekt sein muss, ist überproportional enttäuscht, wenn nicht alles wie am Schnürchen läuft. Genießt die Zeit mit eurem Liebsten und lasst es ruhig angehen.

Der Alltag gehört zur Fernbeziehung

3. Regel

Lasst euren Partner an eurem Alltag teilhaben. Bei den abendlichen Telefongesprächen wollt ihr euren Schatz nicht mit Krankenkassengezeter und Bürostress nerven, aber daraus besteht das Leben eben auch. Wenn ihr euch die Kleinigkeiten des Alltags vorenthaltet, wundert ich euch bald über Veränderungen im Leben eures Partners und werdet euch schnell fremd.

4. Regel

Schafft euch kleine Rituale. Das müssen keine aufwendigen Opernbesuche an eurem gemeinsamen Wochenende sein, sondern können das morgendliche gemeinsame Frühstück oder ein duftendes Bad am letzten Abend sein. Gemeinsame Rituale stärken das Wir-Gefühl und vermitteln ein Gefühl von Sicherheit. Etabliert eine Telefonzeit und macht Dinge, die ihr sonst gemeinsam getan habt, mal am Telefon. Niemand sagt, dass man beim Telefonieren nicht gemeinsam die Lieblingsserie schauen kann.