"Charlies Lächeln": Wir präsentieren die Sieger-Geschichte des Jolie-Erotik-Schreibwettbewerbs

- JOLIE und Fun Factory haben sie gefunden - die besten erotischen Geschichten der JOLIE-Leserinnen! Die heiße Sieger-Geschichte "Charlies Lächeln" von Jordan Bay gibt es natürlich bei Jolie.de zu lesen!

Die Gewinner des Jolie Schreibwettbewerbs

Im Sex-Booklet der Juli-Ausgabe rief die JOLIE ihre Leserinnen dazu auf, ihre erotischen Fantasien zu Papier zu bringen. Es ist den JOLIE-Jurorinnen Heike Gerhard (Textressortleitung JOLIE) und Beatrice Poschenrieder (Sexpertin und Partnerschaftstherapeutin) nicht leicht gefallen, aus den vielen Einsendungen die besten erotischen Geschichten auszuwählen, doch nun ist es vollbracht: Der erste Platz im Erotik-Schreibwettbewerb geht an JOLIE-Leserin Jordan Bay für ihre erotische Sieger-Geschichte "Charlies Lächeln"!

Sie hatte das nicht geplant. Es sollte ein normaler Abend werden – trinken, tanzen, eventuell sogar lachen. Stattdessen vergnügte sich ihre Freundin mit einem Verflossenen und sie selbst blieb allein an der Bar sitzen. Bis sie von einem braungebrannten und durchtrainierten Fremden durch die wogenden Massen der Diskothek direkt in Richtung der Damentoiletten geführt wurde. Einfach so. Nur wegen ein paar Blickkontakten vorhin. Aber es erschien ihr trotzdem vollkommen sinnvoll. Sie hatte Lust. Er war jünger als sie und atemberaubend sexy. Vielleicht würde sie damit Joseph sogar für ein paar Minuten vergessen können – Joseph, der sie für eine Jüngere verlassen und dem sie die letzten zehn Jahre ihres Lebens geschenkt hatte.

Der Fremde drehte sich mit einem vielsagenden Grinsen um, ohne den Schritt zu verlangsamen. Sie überlegte erst gar nicht, warum sie bei diesem gottgleichen Geschöpf eine Chance hatte. Für logisches Denken war sie sowieso zu betrunken. Charlie fragte sich nur, wie sie ihn nennen sollte. Sie würde nicht nach seinem Namen fragen, also brauchte er einen. Er sah aus wie ein Alejandro. Genau, du heißt jetzt Alejandro.

Alejandro stieß die Tür zu Damentoilette auf, ignorierte das empörte Keuchen der tratschenden Weiber und suchte die hinterste Toilette. Charlie wurde nervös. Doch bevor sie sich dazu entschließen konnte, einen Rückzieher zu machen, hatte der hochgewachsene Spanier die Tür schon längst abgeschlossen. Er drehte sich herum und sah sie gierig an. Du lieber Himmel! Er flüsterte etwas, das sie nicht verstand, und zog sie an sich. Sein Körper glühte. Sie begegnete den braunen Augen und schluckte angesichts des Hungers, mit der er sie betrachtete. Beinahe hätten ihre Knie nachgegeben. Allzu gern überließ sie ihm die Führung, war selbst zu nichts fähig.

Alejandros Hände glitten fordernd unter ihre Po-backen. Er zog ihr Becken an seines und ließ sie spüren, wie sehr er sie wollte. Noch bevor sie zu Atem kommen konnte, senkte er den Kopf und küsste sie. Sein Mund war weich und übte dennoch einen herrlich besitzergreifenden Druck aus. Charlie wühlte mit den Fingern durch seine dunklen Locken und öffnete den Mund für seine heiße Zunge. Er betäubte ihre Sinne. Seine Erektion rieb sich gierig an ihrem Schoß und nahm ihr jegliche Selbstbeherrschung. Alejandro hob sie hoch und stemmte sie gegen die kalten Fliesen. Charlies Rock rutschte unwillkürlich nach oben. Er gab ihre Lippen frei und erkundete die Haut. Seine Zunge hinterließ eine feuchte Spur an ihrem Hals und zog sich immer tiefer. Wie selbstständig rutschten seine Hände zwischen ihre Schenkel. Doch als er den Slip beiseite und einen Finger unvermittelt in sie schob, keuchte sie erschrocken auf und presste den Kopf gegen die Fliesen.

Die Geräusche von draußen verblassten um sie herum. Alles was sie noch hörte, war seine tiefe Stimme, die über ihre Haut hinweg vibrierte. Alles was sie noch spürte, waren seine Finger, die ihre Lippen unaufhörlich massierten. Sein Körper hielt sie an die Wand gepresst. Sie selbst hatte jegliche Kraft verloren und war ihm bedingungslos ausgeliefert. Alejandro drang mit zwei Fingern in sie ein. Charlie stöhnte auf und vergrub ihre Nägel in seinem Rücken. Er küsste sie hingebungsvoll und befreite seinen Penis aus seiner Hose. Charlie wollte ihn berühren, wollte seine Größe zwischen ihren Händen spüren. Er setzte sie ab und baute sich vor ihr auf. Sie spürte den kalten Toilettendeckel unter sich, doch nichts konnte ihr in diesem Augenblick die Lust vertreiben. Sie packte sein Glied und ließ ihn aufstöhnen. Seine Hüfte drängte ihrem festen Griff entgegen. Immer härter stieß er zwischen ihren Fingern hervor und steigerte ihren Hunger, ihn endlich in sich zu spüren. Zwischen ihren Schenkeln sammelte sich mehr und mehr Feuchtigkeit, bis sie es nicht mehr aushielt. "Fick mich!", glitt es von ihren Lippen.

Alejandro ergriff ihre Schultern und drehte sie herum. Einen Moment lang spürte sie die Eichel an ihrer Spalte auf und ab gleiten. Dann teilte er ihre nassen Lippen und füllte ihre Enge aus. Charlie schrie auf. Sie stemmte ihre Hände gegen die Fliesen und nahm jeden seiner Stöße dankbar in sich auf. Alejandro steigerte sich in einen Rausch. Er schob die rechte Hand unter ihren Rock und reizte zusätzlich ihre empfindsamste Stelle zu, bis sie kurz davor war, die Besinnung zu verlieren. Ein Orgasmus baute sich in ihrem Innersten auf. Charlies Knie versagten. Doch er ließ nicht locker. Erst als sie vor Verzückung aufschrie, begann er seine letzten Stöße und ergoss sich mit einem tiefen Knurren in ihr.

Charlies Atem beruhigte sich und die Realität kehrte schlagartig zurück. Sie schämte sich. Doch anstatt sie allein zu lassen, löste Alejandro ihre Verbindung vorsichtig. Er drehte sie herum und küsste sie, als würde sie ihm etwas bedeuten. Charlie würde ihn nie wieder sehen, das wusste sie. Und dennoch hinterließ er etwas bei ihr, das sie vor langer Zeit verloren hatte – das Gefühl, eine vollkommene Frau zu sein. "Danke!", murmelte sie. Und das Lächeln in ihrem Gesicht konnte ihr keiner nehmen.

Die Jurorinnen:

Heike Gerhard von Jolie

Heike Gerhardist Textressortleitung bei JOLIE. Vier Jahre betreute sie als Redakteurin und Chefreporterin die Reportagen und Umfragen in der Rubrik "Lust und Liebe" und war Autorin von zwei Sex-Booklets.

Das sagt die Expertin zur Sieger-Geschichte :

"Ich mag, dass die Protagonsitin so ehrlich ist und die gute Sprache des Textes. Das Tempo stimmt einfach - man will immer weiter lesen. Die Story, insbesondere der Akt ist sehr heiß, sehr gut beschrieben. Mein einziger Kritikpunkt: die Club-Toilette ist mir einen Tick zu old-fashioned."

Beatrice Poschenrieder Sexpertin

Sexpertin und Partnerschaftstherapeutin Beatrice Poschenrieder beschäftigt sich seit rund 20 Jahren mit den Themen Lust und Liebe und hat bereits sieben Ratgeber geschrieben. Ihr achter ist so eben erschienen: "Sex für Faule und Gestresste: So holen Sie mehr aus Ihrem Liebesleben - mit weniger Aufwand" (Edition Winterwork).

Das sagt die Expertin zur Sieger-Geschichte:

"Mein Platz Eins, weil die Story sprachlich unglaublich gut ist. Sie ist eine tolle Mischung aus unverblümter Sex-Action und ungewöhnlicher Wortwahl, wodurch das Ganze - obwohl es echt zur Sache geht - nicht platt-pornografisch ist. Die Story an sich mag ich auch sehr. Die Beschreibung des Aktes ist nachvollziehbar, flüssig und hocherotisch! Ich habe das Gefühl, ich bin live dabei."

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