Regelschmerzen und PMS - was ihr dagegen tun könnt

- Ein Drittel bis die Hälfte aller Frauen im gebärfähigen Alter wissen, was jeden Monat wieder auf sie zukommt: Von leichten Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiver Verstimmtheit, Bauchschmerzen und Wassereinlagerungen, Müdigkeit, Erschöpfung oder einfach schlechter Laune. PMS, das prämenstruelle Syndrom, wir meist begleitet von Regelschmerzen vorm Einsetzen der Periode. Wir zeigen,wie ihr die Tage vor den Tagen nahezu schmerzfrei übersteht.

Wenn die Tage vor den Tagen gar nichts mehr geht ... (BIld: Getty Images)

Wenn die Tage vor den Tagen gar nichts mehr geht ... (Bild: Getty Images)

Das so genannte "prämenstruelle Syndrom" hat viele Gesichter und Erscheinungsformen. Wer betroffen ist, wird in der zweiten Zyklushälfte, also in den 14 Tagen vor Einsetzen der Menstruation, davon befallen. Drei bis acht Prozent davon sogar so stark, dass sie unter PMDS, der prämenstruellen dysphorischen Störung leiden und sie sogar in ihrem Job und ihrem sozialen Umfeld durch die Regelschmerzen wesentlich beeinträchtigt werden. Was gegen Regelschmerzen hilft, erfahrt ihr in unserer Galerie.

PMS hat viele Gesichter

Der Zusammenhang zwischen dem seelischen Befinden und dem Menstruationszyklus ist schon seit der Antike bekannt – ein Heilmittel gibt es leider bis heute nicht. Das liegt vor allem an den über 100 Symptomen, die mit dem PMS auftreten … Besonders häufig sind Kopf- und Unterleibsschmerzen, Abgeschlagenheit, Reizbarkeit und Weinerlichkeit.

Auch plötzliche auftretende Akne (der verhasste Menstruationspickel ...), Rückenschmerzen, Schwellungen im Gesicht, am Bauch und den Beinen sowie Schlaf- und Konzentrationsprobleme sind typische Anzeichen für PMS – wenn die Symptome in besagtem Zeitfenster auftreten. Einen Test, der PMS eindeutig diagnostiziert, gibt es nicht, denn die genaue Ursache ist bisher unbekannt. Klar ist, dass die Sexualhormone Östrogen und Gestagen eine Schlüsselrolle spielen, aber warum die eine Frau betroffen ist und eine andere nicht, ist damit nicht zu erklären.
Auch wenn es aufgrund der Vielzahl und unterschiedlichen Stärke der Symptome keine Standardtherapie gibt, kann man einiges gegen PMS tun. Was gegen PMS hilft, erfahrt ihr in unserer Galerie.