Wie viele Partner sind zu viele Partner?

- Erfahrung ist gut, aber nicht zu viel davon: Eine Studie hat herausgefunden, mit wie vielen Menschen ihr geschlafen haben solltet, um auf einen potenziellen Partner attraktiv zu wirken. Wie hoch – oder niedrig – diese Zahl ist, könnt ihr hier nachlesen.

Hipster Paar

Wie viele Partner sind zu viele Partner? Eine Studie hat untersucht, mit wie vielen Menschen ihr geschlafen haben sollt, um auf einen potenziellen Partner attraktiv zu wirken. 

Dass Männer und Frauen gerne schummeln, wenn sie nach der Anzahl ihrer Sexualpartner gefragt werden, haben wir euch ja bereits erzählt. Während Männer die Zahl dabei gerne nach oben korrigieren, "vergessen“ Frauen gerne mal den einen oder anderen Partner, mit dem sie in der Kiste gelandet sind. Eine Studie hat jetzt ergeben, welches der beiden Geschlechter damit die bessere Schiene fährt.

So haben britische Wissenschaftler untersucht, mit wie vielen Menschen wir geschlafen haben sollten – oder dürfen – um auf potenzielle Partner attraktiv zu wirken. Das Ergebnis? Erfahrung ist gut, aber zu viel Erfahrung wirkt abschreckend. Scheint also, dass Männer mit ihren Errungenschaften nicht unbedingt angeben sollten, um eine potenzielle Partnerin zu beeindrucken. Und fiktive Sexualpartner erfinden, macht auch nur begrenzt Sinn. Wir finden es ja nur fair, dass auch Männer mit einem sehr aktiven Sexualleben damit nicht unbedingt attraktiver werden – ausgleichende Gerechtigkeit für die Geschlechter!  

Mit wie vielen Menschen sollte man geschlafen haben?

Die Studie, für die 188 Personen online befragt wurden, hat ergeben, dass die optimale Zahl an vorherigen Sexualpartnern zwei oder drei Personen ist. Wer noch nie mit jemandem Sex hatte, wirkt dabei allerdings um einiges attraktiver als jemand, der schon mit ganz vielen Personen geschlafen hat. 

Auf diese Ergebnisse sind die Sexualforscher gekommen, indem sie die Teilnehmer gefragt haben, wie wahrscheinlich es auf einer Skala von eins (sehr unwahrscheinlich) bis neun (sehr wahrscheinlich) ist, dass sie mit einer Person mit einer gewissen Anzahl an vorherigen Sexualpartnern eine Beziehung eingehen würden.

Dabei wurden 16 Fälle unterschieden: Personen mit keinen vorherigen Sexualpartnern, einem, zwei, drei, vier, fünf oder sechs, sieben oder acht, neun bis elf, zwölf bis 14, 15 bis 18, 19 bis 22, 23 bis 30, 31 bis 40, 41 bis 50, 51 bis 60 und mehr als 60 Sexualpartnern.  Das Attraktivitätslevel einer jungfräulichen Person liegt laut der Studie bei sechs. Personen mit zwei vorherigen Partnern sind am beliebtesten. Ihr Attraktivitätslevel auf potenzielle Neu-Partner liegt bei knapp unter acht. Ab sieben vorherigen Partnern sinkt das Attraktivitätslevel dann drastisch und kontinuierlich. Wer mit mehr als 60 Personen Sex hatte, hat nur noch ein Attraktivitätslevel von zwei.

Doch wollen wir mal ganz ehrlich sein: spielt die sexuelle Vergangenheit denn so eine große Rolle? Für die Wissenschaftler scheinbar schon, doch uns ist das eigentlich egal. Klar, wer schon sehr viel Erfahrung sammeln konnte wirkt schnell untreu, das kann einschüchtern, was auch wir einsehen. Aber Menschen ändern sich und wir leben lieber in der Gegenwart …

… und sollten wir doch einmal ein komisches Gefühl haben, machen wir einfach diesen Test: Wird man mich betrügen?

Oder aber wir schauen uns diese Bildergalerie an: