Liebeskugeln - die Geheimwaffe unter den Sexspielzeugen

- Klein aber "Ohhh Ohhh": Liebeskugeln bzw. Lustkugeln sind die Geheimwaffe unter den Sexspielzeugen. Sie trainieren den Orgasmus, steigern den Lustgewinn und sind dabei fast unsichtbar. Hier erfahrt ihr alles über die kleinen Spaßkugeln.

Kleine Kugeln mit großer Wirkung: Mit Liebeskugeln trainiert ihr für einen besseren Orgasmus

Kleine Kugeln mit großer Wirkung: Mit Liebeskugeln trainiert ihr für einen besseren Orgasmus

Was sind Liebeskugeln?

Liebeskugeln - oder auch Love Balls - sind Sexspielzeuge die man in Gegensatz zu vielen anderen Sextoys nicht während des Sexspiels benutzt, sondern im Alltag in der Scheide trägt.

Das klassische Modell besteht aus zwei ca. 4 cm großen Hohlkugeln aus Kunststoff, die durch eine kurze Schnur miteinander verbunden sind. In den Kunstoffkugeln befindet sich je eine kleinere, schwerere Metallkugel. Die Kugeln werden in die Scheide eingeführt. Sie sitzen richtig, wenn sie nicht zu spüren sind. Läuft man mit eingeführten Liebeskugeln herum, schwingen die kleinen Metallkugeln im Inneren der Kunstoffkugeln hin und her, was eine aufregende Vibration Untenrum verursacht - ohne das irgendjemand was davon mitbekommt. Zum Orgasmus kommt man durch diese Schwingungen nicht, das sexuelle Verlangen und die Libido werden aber gesteigert. Per Rückholbändchen zieht man die Kugeln wieder raus, wie bei einem Tampon. Es gibt Liebeskugeln mit unterschiedlichen Gewichten, so kann man das Training steigern.

Was können Liebeskugeln?

Ein schöner Nebeneffekt zu den sexuellen Schwingungen: Liebskugeln trainieren den Beckenbodenmuskel, denn mit dem Muskel hält man die Kugeln in der Scheide. Das hört sich erstmal unspektakulär an, ist es aber nicht: Mit einem trainierten Beckebodenmuskel kommt man schnell und sicher zum Höhepunkt. Der Orgasmus wird besser und die Scheide fühlt sich für den Partner enger an.

Wer bisher Probleme oder Schmerzen mit der Reiterstellung hatte - also ihr sitzt bei Sex auf ihm - dem wird geholfen: Ist der Beckenboden zu schwach, wandert die Gebärmutter nach unten und stülpt sich in die Scheide. Dann stößt der Penis am Muttermund an, was als schmerzhaft erlebt werden kann.

Beckenbodentraining

Der trainierte Beckenbodenmuskel schützt vor Inkontinenz im Alter oder nach der Geburt.

Ihr solltet aber nicht mehr als 2 x 15 Minuten täglich trainieren, also den Beckenbodenmuskel anspannen um die Kugeln in der Vagina zu halten. Wenn ihr das Risiko nicht eingehen wollt, dass die Kugeln beim Laufen rausrutschen, könnt ihr ein Tampon tragen.