Gegenstände im Magen-Darm-Trakt

Wer um Analverkehr einen großen Bogen macht, muss jetzt sehr stark sein: Menschen führen sich noch ganz andere Gegenstände ein - Kopfschütteln reicht bei diesen Geschichten manchmal nicht mehr. Häufig ist der Weg ins Krankenhaus unumgänglich.

Noch besser als die Gegenstände selbst sind oft die Ausreden der Patienten

Noch besser als die Gegenstände selbst sind oft die Ausreden der Patienten

Körperöffnungen lösen schon seit jeher eine große Faszination bei Menschen aus. Vor allem in Sachen Sex suchen viele nach immer neuen Herausforderungen und Möglichkeiten. Analsex ist dabei nur eine von vielen Optionen - und wahrlich noch eine der harmloseren, verglichen mit dem, was jetzt kommt:

Manche Menschen finden so viel Gefallen daran, dass sie eine wahre Experimentierfreude entwickeln, sich Dinge in den Anus zu schieben. Und leider, das hat der Schließmuskel so an sich, verschwindet dem ein oder anderen hartgesottenen Anal-Probanden auch schon mal ein Gegenstand im Rektum. Oder gar im Darm.

Im Verhältnis sind Männer übrigens wesentlich aktiver. Das Geschlechterverhältnis liegt nach einer Studie aus 2010 bei 37:1. Das Durchschnittsalter der Patienten lag damals bei 44,1 Jahren.

Verschluckt oder anal eingeführt? Seht ihr den Löffel?

Gegenstände im Rektum

Ganz generell scheinen absurd langweilige Alltagsgegenstände perfekt bzw. weniger perfekt in den menschlichen Körper zu passen, Öffnungen gibt es ja genug. Nur kommt nicht alles so leicht wieder raus, wie es reingekommen ist. Und so unangenehm es den meisten Patienten ist: der Weg ins Krankenhaus ist unumgänglich. Vom Sexspielzeug bis zur Glasflasche (hier noch mehr Beispiele) finden Ärzte jedes Jahr eine Menge Überraschungen in den Körpern ihrer Patienten. Die beliebteste Ausrede: "Das war ein Unfall!" - Wie viele Menschen sich doch aus Versehen nackt auf eine Plastikflasche setzen, schlafend Feuerzeuge verschlucken - diese krabbeligen Feuerzeuge, ih! - oder andere Gegenstände völlig unabsichtlich im Eifer des Gefechts urplötzlich in den menschlichen Körperöffnungen landen.

Gegenstände im Körper - zurückholen

Meist gehen die Rückholversuche übrigens recht glimpflich aus: Viele Gegenstände können endoskopisch herausgenommen werden, seltener muss die Bauchdecke geöffnet und der Gegenstand hinunter oder hinauf geschoben werden und nur in Ausnahmefällen werden Magen oder Darm geöffnet. Folgenreich sind scharfe und spitze Gegenstände, die häufig auch unter Gewalteinsatz eingeführt wurden und dort Verletzungen verursachen - oder im Nachhinein im Körperinneren kaputtgehen (wie Glasflaschen, teilweise noch gefüllt, na Prost). Gefährlich sind kleine Batterien, die Säure ausgeben könnten. Gerade Kinder verschlucken häufig kleine runde Gegenstände oder stecken sie sich in andere Körperöffnungen. Eltern können nur eins tun: immer wieder warnen und Batterien etc. außer Kinderreichweite aufbewahren.

Was haben diese Gegenstände gemeinsam? - Man fand sie in menschlichen Körpern..

Die absurdesten Gegenstände und die „Orte“, an denen man sie fand

Rektum

Blitzlicht

Zwei Dildos

Ei-Timer

Griff einer Klobürste

Baseball

Hammer

Salzstreuer

Eispickel, um Hämorrhoiden „zurückzuschieben“

Silvesterböller

Glühbirne

Aal

Boulekugel (wurde übrigens mit einem Elektromagneten unter Vollnarkose herausgeholt)

Mörser

 

Penis

Puppen-Schuh

Stift

Kehle

Asthma-Spray

Hunde-Shampoo

Kreolen

Vagina

(Hier lest ihr, was Frauen sonst so in ihrer Vagina vergessen)

Pillen-Dose

USB-Adapter

Kleines Malset

Zigaretten und Feuerzeug

Schuhabsatz

 

Was genau beim Analsex zu beachten ist, ob eine Darmspülung notwendig ist und warum ein Kondom Pflicht sein sollte, erfahrt ihr hier.