Fremdgeh-Portal gehackt

Jetzt könnte es für manch' notorischen Fremdgeher unangenehm werden. Das Fremdgeh-Portal Ashley Madison wurde gehackt. Die Gruppierung mit Namen "The Impact" droht dem Portal ihre 37 Millionen User auffliegen zu lassen, wenn sie die Seite nicht schließen. Hier erfahrt ihr mehr über den Hack des Jahres.

Fremdgeh-Portal gehackt

Da wird es den Gründern von Ashley Madison kalt den Rücken runtergelaufen sein. Montagmorgen veröffentlichten sie ein Statement, in welchem sie verlauten ließen, dass sie den Hack bemerkt und den Tätern auf der Spur seien. Desweiteren sprachen sie von einem cyberterroristischen Akt. In der Zwischenzeit tauchten die Forderungen des Hacker-Teams auf. Die wollen, dass die Fremdgeh-Portale offline genommen werden. Sonst...

Veröffentlichung der Daten von 37 Millionen Usern

Die Hacker veröffentlichten ihre Forderung auf der Homepage des Portals und erläuterten auch gleich, welche Daten sie haben und warum sie diese veröffentlichen würden, sollte ihrer Forderung nicht Folge geleistet werden. Angeblich konnten sie bei dem Angriff sämtliche persönliche Daten, Email-Verläufe, Bilder und finanzielle Daten der 37 Millionen User sichern. Eine Veröffentlichung würde die Scheidungsrichter wahrscheinlich ordentlich ins Schwitzen bringen.

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Warum ein Fremdgeh-Portal?

Auch erklären sie, dass sie die Interaktion auf der Seite für Prostitution halten. Zudem sprechen sie den Gründer der Seite, Trevor Sykes, auch noch direkt an, der in einem Interview gesagt haben soll, der Schutz der Privatsphäre seiner User sei sein größtes Anliegen. "Well Trevor, welcome to your worst f*cking nightmare.", schreiben die Hacker weiter.

Ist die Aktion gerechtfertigt?

Krasse Aktion. Wir sind gespannt, was ihr vom Angriff auf Ashley Madison haltet. Wir sind zwiegespalten. Einerseits geht es ja nun wirklich niemanden etwas an, wie man sein Privatleben lebt, andererseits ist Fremdgehen einfach - und jetzt entschuldigt unsere Ausdrucksform - scheiße. Ob die Gründer der Seite auf die Forderung der Hacker eingehen, bleibt abzuwarten.

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