20 Dinge, die wir Männern nur im Winter verzeihen

- Die Zweckentfremdung unserer sündhaft teuren Creme, Speckbäuche, akute Abhängigkeit von Biathlon-TV - es sei euch gegönnt, Jungs. Ausnahmsweise!

Männer können im Winter ganz schön nervend sein. (Bild: Thinkstock)

Männer können im Winter ganz schön nervend sein. (Bild: Thinkstock)

1. Dreitagebärte Sie kratzen zwar beim Knutschen, aber so ein paar sporadische, dackelfarbene Stoppeln schützen ihn immerhin vor eisigen, sibirischen Wehen in dunklen Gassen – und sehen
außerdem noch wahnsinnig gangstermäßig aus. So ein Bart kann aber auch sex sein. Überzeugt euch selbst: Männer mit Bart.

2.Fleischeslust Ist die Bratengabel etwa an der Hand angewachsen? Der dritte Fleisch-Nachschlag
erfolgt wie selbstverständlich – schließlich wehrt ein Speckring Minusgrade großflächig ab.

3.Selbstgestricktes bedeutet einerseits Kleidungsfremdschämen im grobmaschigen Format. Den handgefertigten Rentier-Pulli von Tante Hilde beim nächsten Familienessen zu tragen, um ihr einen Gefallen zu tun, ist andererseits ziemlich herzerweichend.

4.Wehleiden Ebola beginnt mit einem kleinen Niesen, Cholera mit Halskratzen und Lepra hat
bekanntermaßen ganz klar was mit diesem Stechen in der Schulterregion zu tun. Bei uns heißt das
einfach Erkältung, bei ihm Martyrium mit Todesfolge. Da kann selbstverständlich weder die Spülmaschine eingeräumt noch der LKW-schwere Staubsauger aus der Ecke gewuchtet werden.

5.Abhängen Ja, die Partysaison war hart. All dieses Vor-die-Tür-Gehen, Anstoßen, Gute-Vorsätze-Finden – da haben wir Verständnis, dass er für die nächsten Wochen zum Sofaschluffi werden muss. Deshalb:

6. Lieferservice Wozu das Haus verlassen, wenn es Pizza Salami frei Haus gibt? Dreimal die Woche ist deshalb ein akzeptables neues Live-Experiment.

7.Mützenhaare Männer unter 30 haben eine Frisur. Männer über 30 einen Haarschnitt. Der Zustand auf seinem Kopf erinnert an Harry Potter und kommt von der Mütze. Kann er gar nix für, eh klar. Spätestens im Frühling ist aber Schluss mit Struwwelpeter und Zeit für schöne Männerfrisuren.

8. Ski-Stress Schlafen wird bei Schneefall eindeutig überschätzt. Logo, dass wir deshalb um fünf Uhr morgens mit ihm aufstehen, um in dieses supermegatopgeheime Skigebiet zu fahren. Immerhin teilt er nur mit uns dieses Jedi-Wissen. Blöd nur, wenn der Insidertipp dann doch Zillertal heißt und man wegen Monster-Stau trotz Morgengrauen-Aktionismus erst mittags in der Gondel sitzt.

9.Spätzünden Völlig legitim: mehr als die übliche Viertelstunde Verspätung. Wer mit Chucks durch den Schnee watet, braucht einfach länger.

10. U-Boots Außerdem stehen als Alternative potthässliche Winterstiefel in U-Boot-Größe und mit metertiefem Profil zur Wahl. Er könnte ja schließlich an der Straßenbahnstation auf eine spontane Antarktis-Expedition eingeladen werden.

11.Aufmerksamkeitsdefizite Dass die Abstände zwischen jedem Wort Minuten betragen können, ist diesen wichtigen, urplötzlichen Sportinteressen wie Biathlon, Skispringen und Eisschnelllauf geschuldet.

12. Sport-Gelage Überhaupt: Der Vorwurf, er würde sich nur mit Sportarten beschäftigen, die man von der Couch aus investigativ untersuchen kann, ist ungerechtfertigt. Er interessiert sich auch am Samstag und Sonntag außerhalb der Wohnung für körperliche Aktivitäten. Wir ignorieren dabei folgende Wahrheiten:
• Skifahren mit den Kumpels = Jagertee
• Eisstockschießen mit den Kollegen = Glühwein
• Snowboarden mit den Fußball-Buddies = Wodka aus dem Flachmann
• Eishockeyspielen mit den Jungs aus der Schulzeit = Mirabellenschnaps, selbst gebrannt.

13.Diebstahl Beauty-Produkte sind was für Weicheier. Hätte er Zeit, würde er mit einem Schild vorm (Braten-)Bauch rumlaufen, um dies mitzuteilen. Er ist aber damit beschäftigt, unsere Elizabeth-Arden-Antifaltencreme auf seine rauen Ellenbogen zu schmieren.

14. Kratzen Auch rau: seine Hände. Kommt aber natürlich nur davon, weil er jeden Morgen die
gefrorene Scheibe seines Autos freikratzen muss. Und unsere – freiwillig – anschließend auch. Danke!

15. Selbstkasteiung Die Laune ist schon vor acht Uhr morgens im Minusbereich, weil er abnehmen will, dreimal die Woche in die Fitte geht und aufgehört hat zu rauchen. Zumindest diesen Monat.

16. Kinder-Schreck Seit Florian-Steffen, der Sohn seines Cousins, ihm an Weihnachten mit der Wunderkerze ein Loch in die schweineteure Anzughose gebrannt hat, ist das Thema Kinder für die nächsten drei Monate erst mal vom Tisch. (Unser Kinderwunsch übrigens auch, seit die vierjährige Luisa-Milena gefragt hat, ob da ein Baby in unserem Bauch wohnt. Nein, Luisa-Milena, da wohnen nur Plätzchen und Stollen!)

17. Einsilbigkeit Das Telefon klingelt, er presst lediglich ein kurzes "Hi" zwischen den Zähnen
hervor und reicht wortlos den Hörer weiter. Nach dem ganzen Verwandtschaftsmarathon zum Jahreswechsel muss er nicht mit unserer Mutter plaudern.

18. Übertriebene Coolness Bei -20 Grad einen Schal zu tragen ist unmännlich. Deshalb besitzt er keinen, er wärmt sich im Zweifel von innen. Zur Not kann man ja einen von uns klauen. Täglich.

19. Schichtarbeit Sein Fußballtrainer aus der achten Klasse hat ihm beigebracht: Im Winter sollte man sich im Zwiebelsystem anziehen. Nun müssen wir ihn aus gefühlten 200 Kleidungsstücken schälen, um mit ihm schlafen zu können.

20. Lust-Offensiven Immerhin will er täglich Sex, das soll ja auch wärmen.

(Bild: Thinkstock)

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