Uniqlo: Gehypte Modekette jetzt auch in Deutschland

- Alle Shopper, die auf Preis und Qualität achten, aufgepasst: Mit Uniqlo hat am 11. April in Berlin einer der gehyptesten Modeketten der Welt seinen ersten Store in Deutschland eröffnet. Der ungewöhnliche Name des Ladens (sprich: JUniclo) leitet sich von einem Zusammenschluss der Wörter "unique" und "clothing" für "einzigartige Kleidung" ab. Uniqlo stammt aber nicht etwa aus Großbritannien oder den USA: Die Modefirma wurde in Japan gegründet und expandiert seitdem in viele Länder dieser Welt. Wir verraten euch, warum Hollywoodstars für Uniqlo modeln, was Pharrell Williams damit zu tun hat und welche textilen Neuerungen die Japaner für Uniqlo erfunden haben und jetzt weltweit mit größtem Erfolg vertreiben.

Uniqlo

Ein Blick auf die Startseite des Webshops von Uniqlo: Dakota Fanning wirbt als Testimonial.

Uniqlo Berlin

Uniqlo sagt Zara, H&M & Co. den Kampf an: Am 11. April hat um 12 Uhr in Berlin im ehemaligen Niketown in der Tauentzienstraße 7 auf gewaltigen 2700 Quadratmetern der erste Uniqlo-Laden Deutschlands eröffnet. Im Vorfeld sind die Umbauarbeiten natürlich auf Hochtouren gelaufen und damit die Hauptstädter bis zur Eröffnung schon mal auf den Geschmack japanischer Mode kommen konnten, gab es seit der Berlin Fashion Week im Januar 2014 Pop-up Stores in verschiedenen Stadtteilen mit immer anderen Specials.

Uniqlo Berlin

Noch verhüllt: Der neue Uniqlo-Store in Berlin.

Uniqlo Berlin: Öffnungszeiten

Am Eröffnungswochenende fanden bereits viele hundert Neugierige den Weg in den neuen Mode-Store. Uniqlo Berlin hatte dafür extra längere Öffnungszeiten angeboten. Die regulären Öffnungszeiten, die ab dem 14. April 2014 gelten sind von montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr. Und so sah es im Berliner Uniqlo-Laden während der Eröffnung aus:

Uniqlo Berlin bei der Eröffnung

Uniqlo Deutschland: Die Kollektionen

Doch was unterscheidet Uniqlo von anderen Modeketten? Charakteristisch für den japanischen Modehersteller sind die klaren Schnitte und die Beschränkung auf wenige Modelle je Kategorie. So gibt es zum Beispiel nur drei Jeans-Modelle, die dann wiederum in verschiedenen Waschungen erhältlich sind. Kunden schwärmen vor allem von der Ultra Stretch Jeans, die durch ihren hohen Elasthan-Anteil wohl nie aus der Form kommen soll und super-bequem ist. In Deutschland wird sie für etwa 40 Euro zu haben sein.

Uniqlo in SoHo

Einer der Uniqlo-Stores in New York.

Cashmere und Merinowolle bei Uniqlo

Überhaupt liegen die Teile von Uniqlo im ähnlichen Preissegment wie die von H&M oder Zara. Hier werden hochwertige Materialien wie Cashmere und Merinowolle zu angemessenen Preisen angeboten. Laut Hersteller können Preise wie 70 Euro für einen Cashmere-Pullover oder 48 Euro für eine Sommerdaunenjacke realisiert werden, weil Uniqlo selbst in Verhandlungen mit den Herstellern stehe und so ohne teuren Zwischenhändler Preis und Qualität ihrer Produkte kontrollieren können.

Uniqlo in Paris

Der Uniqlo-Store in Paris.

Pharrell Williams entwirft für Uniqlo

Selbst Hollywoodstars sind schon auf den Uniqlo-Trichter gekommen. Aktuell wirbt Schauspielerin Dakota Fanning für die Modekette. Und auch der Newcomer Tom Odell steht als Model in Uniqlo-Teilen vor der Kamera. Den dicksten Fisch zogen die Verantwortlichen hinter den Kulissen aber mit Pharrell Williams an Land. Der erfolgreiche Rapper und Producer designte eine "i am OTHER"-Gastkollektion, die ab Mitte April erhältlich sein wird.

Pharrell Williams für Uniqlo

Uniqlo: Heattech und AIRism

Neben den Stars und dem Vertrieb wertiger Textilien schreibt sich Uniqlo auch auf die Fahne, im Bereich Textilforschung tätig und erfolgreich zu sein. So erfanden die Japaner Heattech, eine besondere Kunstfaster, die vor allem als Layer bei Funktionskleidung zum Einsatz kommt und den Träger warm aber trocken hält. Das Gegenstück dazu ist AIRism: Eine Kunstfaser, die die Haut kühlt und vor Schweißgeruch und -flecken schützt. Transpirationen werden durch das Gewebe aufgenommen und abgeleitet. Ein AIRism-Top kostet etwa 18 Euro.

In Paris, London, Moskau, New York und San Francisco laufen die Uniqlo-Stores bereits bestens.

Glaubt ihr, dass sich der Konzern auch in Deutschland etablieren wird?