H&M erntet Shitstorm wegen Rassismus

- H&M hat mal wieder einen Shitstorm geerntet. Nachdem der schwedische Modekonzern schon mehrmals wegen seiner zu kleinen Kleidergrößen in der Kritik stand, wird der Modekette jetzt Rassismus vorgeworfen.

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H&M wird wegen einem Kinderpulli Rassismus vorgeworfen

Da hat sich H&M einen riesen Faux-Pas geleistet. Im Online-Shop des Unternehmens trägt ein Kindermodel einen grünen Kapuzenpulli mit dem Aufdruck "Coolest Monkey in the Jungle“ (der coolste Affe im Dschungel). Was daran so problematisch ist? Das Model ist dunkelhäutig. Das Modell "Survival Expert“ in Orange wird hingegen wieder von einem hellhäutigen Model präsentiert.

Dass das von H&M nicht wirklich elegant gelöst wurde, sollte auf der Hand liegen. Der Begriff Affe ist eine gängige abfällige Bezeichnung für schwarze Personen. Auch der Bezug auf den Dschungel als kann als rassistische Aussage interpretiert werden. Das impliziert, dass der Träger wild und unzivilisiert ist. Kein Wunder also, dass Twitter-Nutzer der Modekette Rassismus vorwerfen:

Auch Promis haben sich schon zu dem Skandal geäußert. Der kanadische Sänger The Weeknd, der bereits zwei Kollektionen für H&M kuratiert hat, zeigt sich auf Twitter empört:

Neben The Weeknd hat auch Rapper Trey Songz Stellung auf Twitter bezogen:

Und was sagt H&M dazu? Auf Anfrage von Bild.de gab H&M dieses Statement: "Es lag absolut nicht in unserer Absicht, bei der Verwendung des Pullovers eine Assoziation herzustellen. Das Bild wurde umgehend auf allen H&M-Kanälen entfernt, und wir entschuldigen und in aller Form für dieses Vorkommnis.“