Georgia May Jagger im Interview

Zum Launch ihrer ersten eigenen Modelinie für das Streetwear-Label Volcom haben wir Georgia May Jagger zum Interview getroffen, wo wir mit ihr über ihre Kollektion, ihr Leben als It-Girl und ihre berühmten BFFs gesprochen haben.

GMJ x Volcom

Das Kampagnenmotiv für Georgia May Jaggers Kollektion für Volcom

Georgia May Jagger ist ein richtiges It-Girl. Wenn sie nicht gerade auf Fashion-Partys abhängt oder etwas mit ihren BFFs Cara Delevingne und Suki Waterhouse unternimmt, arbeitet sie ziemlich erfolgreich als Model. Und weil sie als It-Girl natürlich eine echte Trendsetterin ist, hat die 25-Jährige Tochter von Rock’n’Roll-Superstar Mick Jagger jetzt eine eigene Kollektion für die Livestyle-Marke Volcom entworfen. Die Kollektion, inspiriert von den Sportklamotten der 70er- und 80er-Jahre, ist eine hippe Mischung aus legerer Streetwear, cooler Bademode und Club-tauglichen Partylooks. Und im Gegensatz zu vielen anderen Promis, die ihre Namen für Designer-Kooperationen hergeben, war Georgia May Jagger sogar richtig am Entstehungsprozess ihrer Linie für Volcom involviert. Mehr dazu hat uns Georgia May Jagger verraten, als wir sie zum Launch ihrer Volcom-Kollektion zum Interview getroffen haben.

Wie würdest du deine Kollektion für Volcom beschreiben?

Ich habe das Volcom-Mädchen neu definiert. Dabei habe ich mich von früheren Versionen der typischen Volcom-Kundin inspirieren lassen und meinen eigenen Geschmack mit einfließen lassen. Ich bin eher ein Wildfang und mag gemütliche Kleidung. Aber manchmal möchte ich auch in einem engen Kleid die Nacht zum Tag machen. Das zeigt auch die Kollektion. Ich wollte einfach Optionen haben.

Wie sehr warst du an dieser Kollektion beteiligt?

Von Anfang bis Ende. Alle Ideen stammen von mir, selbst die Skizzen. Ich bin schrecklich im Zeichnen, aber ich hatte zum Glück Hilfe von Volcom. Ich war an der Stoffauswahl beteiligt, habe die Samples ausgewählt, anprobiert und letztendlich gemodelt. Diese Kollektion ist mein Baby!

Cara Delevingne, Georgia May Jagger und Suki Waterhouse

Georgia May Jagger (Mitte) und ihre Promi-Bffs Cara Delevingne (links) und Suki Waterhouse (rechts)

Du und deine besten Freundinnen Cara Delevingne und Suki Waterhouse sind echte It-Girls. Beschreibe eure Freundschaft!

Wir sind ganz normale Freundinnen, die normale Sachen miteinander unternehmen. Letztens waren Suki und ich erst im Kino und haben uns Wonder Woman angesehen. Ich kenne Suki schon aus der Schule. Ich habe ihr meine Position im Netball-Team angeboten, weil ich keine Lust darauf hatte. Und Cara habe ich auf dem Glastonbury Festival kennengelernt. Klar, man sieht uns immer gemeinsam auf Fashion-Events, aber wir waren erst Freunde, bevor wir "It-Girls“ waren, die gemeinsam zu Modepartys gehen.

Wie wichtig ist Mode in eurer Freundschaft?

Mode spielt bei uns eigentlich keine große Rolle. Natürlich ist Mode ein Teil unseres Alltags, da wir alle in dem Business arbeiten. Was viele nicht verstehen: Die Modewelt kann ganz schön hart und oberflächlich sein. Ohne die beiden an meiner Seite wäre ich ganz schön aufgeschmissen. Es ist schön, auf Events immer ein Paar freundliche Gesichter zu sehen, mit denen man gerne Zeit verbringt.

Welche Moderegeln bricht ein It-Girl niemals?

Die einzige Regel, die ich befolge, ist, dass ich keine Regeln befolge! Ich bin keine Coco Chanel, die sagt: "Stelle ein Outfit zusammen und wenn du fertig bist, nimm einen Armreifen wieder ab“. Ich denke mir: "Zieh so viele Armreifen an, wie du willst und dann geh mit deinen Freundinnen tanzen“. Ich glaube einfach nicht an Regeln, denn Mode verändert sich stetig.

GMJ x Volcom

Dieses grüne Neoprenkleid ist Georgia May Jaggers liebster Look aus ihrer Kollektion für Volcom

Aber an ein Paar Richtlinien hältst du dich doch sicherlich, wenn du Outfits zusammenstellst?

Natürlich! Ich trage zum Beispiel NIE Beige. Aber ich achte zum Beispiel nicht unbedingt darauf, ob Sachen zusammenpassen. Das wäre doch richtig langweilig. Ich versuche, mein eigenes Ding zu machen. Wenn alle versuchen würden, jemand anderen nachzumachen, dann würden wir irgendwann alle gleich aussehen.

Also lässt du dich auch nicht von Instagram und Co. inspirieren?

Überhaupt nicht! Auf Instagram folge ich fast ausschließlich komischen Hunden mit lustigen Frisuren.

Und was ist dein Lieblings-Account?

Kein Hunde-Account. Meine Lieblings-Instagrammerin ist Oprah. Sie hat immer das breiteste Grinsen im Gesicht, während sie mit irgendeinem riesigen Stück Grünkohl posiert und hinter ihr zwölf Golden Retriever durchs Bild rennen. Außerdem mag ich Meme-Accounts wie Fuck Jerry. Ich nehme Instagram nicht sonderbar ernst, mir dient es nur zur Unterhaltung.

Aber dein eigener Account wirkt ziemlich gut durchdacht …

Wirklich? Ich mache mir eigentlich wenig Gedanken über meinen Feed. Ich poste einfach, was ich sehe. Entweder Bilder von mir oder von Dingen, an denen ich gerade arbeite. Manchmal auch komplett lächerliche Sachen. Ich mache einfach, was ich will.

Die Kollektion ist ab sofort bei ausgewählten Händlern und auf Volcom.de erhältlich