Fashion gegen Aids

Rihanna, Timbaland und die Scissor Sisters sind unter die Modedesigner gegangen. Für H&M und das Projekt "Fashion Against Aids" entwarfen sie unentgeltlich Kleidungsstücke mit Botschaft.

Rihanna für Fashion Against Aids (Bild: H&M)

Rihanna für Fashion Against Aids (Bild: H&M)

"Use a condom", "Stop and think" oder "Love is my religion" - so lauten die Messages von über einem Dutzend illustrer Künstler aus Musik, Mode und Kunst, die gemeinsam mit der schwedischen Textilkette H&M und den "Designers Against Aids" für mehr Bewusstsein zum Thema HIV kämpfen.

Das Motto lautet: "This might be the most important piece of clothing you've ever had your hands on." Denn auch wenn scheinbar heutzutage jeder aufgeklärt ist, ist die Hälfte der Neuinfizierten zwischen 15 und 24 Jahre alt. "Alle 15 Sekunden erkrankt ein junger Mensch an Aids", sagt Kate Roberts, die Gründerin der Organisation YouthAIDS.

Eine erschreckende Zahl. Kein Wunder, dass sich so viele Prominente dazu bereit erklärt haben, kostenlos am Projekt "Fashion Against Aids" mitzuarbeiten. Außer Rihanna und Timbaland haben auch Jade Jagger, Katherine Hammnett, My Chemical Romance, Nina Persson von den Cardigans, Ziggy Marley, Rufus Wainwright, Good Charlotte, Henrik Vibskov, Tiga und die Chicks on Speed der FAA-Linie ihren Stempel aufgedrückt.

Die Kleidungsstücke für Männer und Frauen kommen im Februar in die Läden. Ein Viertel der Einnahmen sollen Aids-Projekten in der ganzen Welt zugute kommen. Nebenbei tun die Kleider auch etwas für die Umwelt - verwendet wurde nämlich nur hundertprozentige Bio-Baumwolle.

Hier gibt's die Bilder zur Kampagne "Fashion Against Aids" und die schönsten Kollektionsteile