Dieses Kleid bringt H&M in arge Erklärungsnot

- Eigentlich wollte das Mädchen sich für den Sommer rüsten und ein paar schöne Sommerkleider kaufen, doch als sie bei H&M in der Umkleide stand, musste sie feststellen, dass die Größenangaben der Modekette mal überhaupt nicht mehr stimmen können. Ihrem Ärger macht sie mit einem Post an Facebook Luft - und löst einen Shitstorm aus! Zu Recht finden wir.

Shitstorm mit Bild gegen Facebook wegen Kleidergröße

Eigentlich sind wir froh, dass junge Frauen wie Lowri mit einem Foto einen Shitstorm auslösen können. Schließlich ist ihre Kritik absolut berechtigt und sehr wichtig

Die junge Studentin Lowri Byrne aus England hat eigentlich - umgerechnet - Kleidergröße 40. Das hellblaue Kleid, das sie bei H&M anprobierte, war eine 44, in dem sie kaum noch atmen konnte, wie sie in einem Post direkt an die Modekette schreibt. Ihren Post seht ihr hier:

Fakt ist - und das postulieren Instagrammer, Body Positive Influencer und Eltern immer häufiger: Die Kleidergrößen werden immer kleiner. Wer, bei gleichbleibender Figur, vor einigen Jahren noch eine 38 tragen konnte, kauft heute eher 40 oder 42. Während das einigen vielleicht total egal sein mag, setzt das gerade junge Mädchen unter einen erheblichen Druck. Der Druck zu gefallen, dem heute gültigen Bild von Schönheit zu entsprechen, der wächst unter Instagram & Co. ins Unermessliche.

Was passiert, wenn die Kleidergrößen immer kleiner werden?

Wenn Mädchen nun nicht einmal mehr die gefühlt schon zu große Größe tragen können, weil Modeketten aus unerklärlichen Gründen immer kleinere Größen produzieren, sinkt das kollektive Wohlsein beim Einkaufen und das Selbstbild junger Menschen in den Keller. Und so schreibt es auch Lowri: "So viele Frauen machen sich Gedanken über ihre Kleidergröße. Wenn ich eine von ihnen gewesen wäre und nur in ein Kleid passte, das zwei Nummern über meiner eigentlichen Größe liegt, wäre ich am Boden zerstört."

Selfie sorgt für Shitstorm gegen H&M

Zu Recht sorgte das Foto der 22-jährigen Britin für einen Shitstorm im Netz, auf das Modelabel nun reagieren musste. Laut Daily Mail bedanke sich H&M für das Feedback und beteuere, dass es immer nur ihre Intention sei, Kleidung herzustellen, in denen sich ihre Kunden wohl fühlten. Etwas anderes sei weder beabsichtigt, noch gewollt.