Bloggerin Gabi Fresh designt "Fatkini"

- Aus dem im Sommer 2012 geprägten Begriff "Fatkini" ist eine Bewegung geworden. Twitter, Facebook, Instagram und vor allem Frauen weltweit sei Dank. Warum sollten mollige Frauen im Sommer auf schicke Bikinis verzichten? Eine Mode-Bloggerin aus den USA will Frauen dazu ermutigen, ihren Körper so wie er ist zu zeigen. Nicht nur auf Jolie.de sind die Bloggerinnen Gabi Fresh und Nadia Aboulhosn aufgrund der Features in der Streetstyles für kurvige Frauen-Galerie bekannt. Im Sommer 2013 hat die New Yorkerin Gabi in Zusammenarbeit mit dem Plus-Size-Modefabrikant swimsuitsforall eine eigene Bademoden-Linie entworfen und im Sommer 2014 folgt wegen des großen Erfolgs die zweite Linie.

Bloggerin Gabi Fresh ist auf Jolie.de kein unbekanntes Gesicht. Jetzt entwarf sie eine

Bloggerin Gabi Fresh ist auf Jolie.de kein unbekanntes Gesicht. Jetzt entwarf sie eine "Fatkini"-Kollektion.

#fatkini bringt Frauen auf der ganzen Welt virtuell zusammen

In der virtuellen Welt ist viel möglich. Zum Beispiel auch, dass sich Frauen gegenseitig ermutigen, unterstützen und für mehr Akzeptanz kämpfen. Mit dem Hashtag#fatkini ist im Sommer 2014 eine neue Bewegung losgetreten worden, dem sich immer mehr Frauen anschließen, die eben keine Modelmaße haben. Und trotzdem Bikini tragen. Oder gerade deshalb. Wir sagen: Zu Recht! Was es mit dem "Fatkini" auf sich hat, lest ihr weiter unten.

Mit Hashtags wie #fatkini, #noInsecurities oder #HonorMyCurves unterstützen sich mollige Frauen weltweit und zeigen sich auf Instagram & Co. im Bikini.

Was ist ein "Fatkini"?

Die mollige Gabi von Gabi Fresh prägte im Sommer 2012 den Begriff "Fatkini" auf ihrem Blog, als sie ihre Leser dazu ermutigte, ihr Bilder von sich im Bikini zuzusenden. Gabi selbst ist es wichtig, dass auch übergewichtige und mollige Frauen zu ihrem Körper stehen und ihn auch im Bikini bzw. "Fatkini" präsentieren.

"Fatkinis" für mollige Frauen

Da es ihr aber an modischen Alternativen mangelte, kreierte Gabi Fresh für den Sommer 2013 eine fünfteilige Capsule-Kollektion mit swimsuitsforall, die über den Webshop erhältlich sein wird. Zwischen 50 und 100 US-Dollar werden die Teile kosten.

Unterstützung beim Shooting der Kampagnenmotive erhielt Gabi Fresh von ihrer Blogger-Kollegin Nadia Aboulhosn (die ebenfalls häufig gezeigtes Mitglied bei den molligen Streetstyle Looks auf Jolie.de ist) und dem Plus-Size Model Maxey Greene.

Die Kollektion umfasst unter anderem einen Galaxy-Print Bikini, zwei neon-Bikinis, die in verschiedenen Variationen getragen werden können und eine Tunika. "Ihr wisst, dass es mir super wichtig ist, dass Frauen mit Übergröße ohne Reue Bikinis tragen", schrieb Gabi Fresh dazu auf ihrem Blog.

Mit ihrer Linie will sie nicht nur molligen Frauen eine modische "Fatkini"-Alternative bieten, sondern auch darauf aufmerksam machen, welch verzerrtes Bild von Schönheit und Body-Image in unserer Gesellschaft herrscht.

2014: Zweite "Fatkini"-Kollektion von Gabi Fresh

Gabi Fresh Fatkini 2014

Gabi Fresh scheint mit ihrer Kollektion den Geschmack vieler molliger Frauen getroffen zu haben, denn die Modelle waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

Für den Sommer 2014 entwarf die Bloggerin deshalb ihre zweite Lini für Swimsuitsforall. Hier seht ihr ein Modell mit Ethno-Muster für 78 Dollar (umgerechnet rund 58 Euro).

Außerdem hatte sie ein Fotoshooting mit dem bekannten Plus-Size-Model Robyn Lawley und machte dabei eine super Figur.

Schön oder nicht schön: Was haltet ihr von "Fatkinis"?