Zehn Gründe, mal wieder mit dem Auto in den Urlaub zu fahren

Wir sparen Kerosin - und fahren mit dem Auto in den Urlaub. Doch die Umweltbilanz ist nicht der einzige Vorteil, den der gute alte PKW gegenüber dem Flugzeug hat. Wir haben für euch zehn Gründe gesammelt, weshalb es sich lohnt, mal wieder mit dem Auto loszudüsen.

Für Urlaubsziele in über 500 Kilometer steigen wir heutzutage am liebsten in den Flieger. Dabei hat so ein Urlaub mit dem Auto mehr Vorteile, als man denkt.

Zehn Gründe, mal wieder mit dem Auto in den Urlaub zu fahren:

Gründe, mal wieder mit dem Auto in den Urlaub zu fahren
  • Retro-Feeling

    In Zeiten, wo es sogar zwischen München und Nürnberg (165 km) Direktflüge gibt, hat eine Fahrt mit dem Auto Retro-Charme. So schön oldschool über den Brenner Richtung Italien zu tuckern - da fühlen wir uns wieder wie 1988. Und polieren unsere CO2-Bilanz auf - das Kerosin sparen wir gerne.

  • Ins Auto passt alles rein

    20 Kilo Gepäck-Beschränkung? Kein Sperrgepäck? Von wegen! Ins Auto können wir mit etwas Kreativität auch noch die sperrigsten Brocken wie Surfboards, klobige Kühlboxen und viele, viele Koffer quetschen. Und wenn wir nicht wollen, müssen wir unser Gepäck am Urlaubsziel auch gar nicht aus der Karre holen. Das macht das Reisen - gerade mit kleinen Kindern - wahnsinnig einfach und angenehmm. Dauert aber eben etwas länger...

  • Entfernung wird erlebt

    Wer 12 Stunden im warmen PKW sitzt, um an das Meer zu gelangen, dem wird am Ziel bewusst: Genau jetzt, genau hier beginnt mein Urlaub. Es hat etwas wahnsinnig Rustikales, Entfernung wieder so zu spüren - und der Urlaub wird als Belohnung noch mehr wertgeschätzt und genossen.

  • Autogrill, selbst belegte Brötchen und warme Cola

    Eigentlich beginnt der Urlaub aber schon viel früher, gerade, wenn man auf dem Weg nach Italien ist: Am ersten Autogrill nach den Alpen den ersten italienischen Espresso kippen - großartig! Überhaupt ist die Verpflegung an Bord eines Autos viel verheißungsvoller als beispielsweise im Flugzeug: Selbst belegte Brötchen, warme Cola, Kekse und Wasser en masse, ohne jedesmal vorher die Stewardess anbetteln zu müssen, sind im Auto stets verfügbar und verkürzen die Fahrtzeit kulinarisch!

  • Im Auto läuft immer nur gute Musik

    Denn hier bestimmen wir, was gespielt wird. Wer noch Kassettendecks im Autoradio kennt, weiß, was wir meinen: Mixtapes!

  • Das KFZ-Kennzeichen Wortbildungs-Spiel

    Endlich wieder Wörter bilden aus einfachen Buchstabenkombinationen: Beim KFZ-Kennzeichen-Spiel werden nicht nur die Standards wie "Fahrer fährt blind!" für Fürstenfeldbruck (FFB) und Co. ersonnen, da kann es auch richtig lustig werden.

  • Den anderen Autos eine Nase ziehen

    Haben wir als Kinder gemacht, würden wir auch heute noch gerne, ist aber nicht mehr so angebracht: Zunge rausstrecken und Co., wird heutzutage ja gleich geahndet. Wer seine Nachbarautos, vor allem im Stau, demütigen möchte, setzt heute auf subtilere Mittel: Man kann beispielsweise stolz zeigen, was man hat - von High Class Unterhaltung durch das iPad bis hin zu den leckersten Keksen im Universum. Da wird selbst der arrogante Porsche-Fahrer neben unserem Mini ein wenig neidisch...

  • Konversation

    Mehrere Menschen auf so engem Raum - da bleibt einem fast nichts anderes übrig, als sich zu unterhalten. Und das ist oft gar nicht so verkehrt!

  • Sanifair Toiletten

    Sahen die Toiletten auf den Autobahnraststätten früher gerne mal so aus wie das ekelhafte Kellerverlies im ersten Teil von "Saw", können wir heute ohne Angst vor üblen Bakterienkulturen ganz hygienisch einwandfrei auf die modernsten Toiletten der Welt gehen. Kostet zwar ein bisschen, aber mal nicht in der demütigenden Hockstellung auf Stehklos zu kauern oder Fremdurin am Schuh zu haben, sollte es uns das wert sein.

  • Der Kauf des Nackenhörnchens macht plötzlich Sinn

    Ganz ehrlich, die Dinger sind bequem, man schläft echt gut damit.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, Bikini und Sonnenschirm in das Auto zu werfen und ins Blaue zu fahren, aber kein eigenes Auto hat, kann sich eins mieten - entweder direkt im Heimatort oder, wenn man den Reiseweg denn unbedingt abkürzen will, vor Ort am Flughafen.