Zähneknirschen – Ursachen, Folgen, Behandlung

- Wacht ihr morgens mit Verspannungen im Kiefer-, Mund- und Nackenbereich auf? Habt ihr häufig Kopf- oder Nackenschmerzen? Haben sich vielleicht sogar eure Zahnoberflächen verändert? Vielleicht leidet ihr unter Bruxismus. 

Zähneknirschen kann verheerende Folgen haben: Schmerzen, Zahnschmelzabrieb usw. Wir zeigen euch, was ihr dagegen tun könnt!

Bruxismus heißt Zähneknirschen und meint das mehr oder weniger starke, meist unbewusste in der Nacht erfolgende Zusammenpressen und Reiben der Zähne aufeinander. Durch das Knirschen entsteht einerseits ein Geräusch, das euer Partner vielleicht schon registriert hat. Eventuell seid ihr sogar selbst schon davon aufgewacht. Zudem kann es durch den hohen Druck, der beim Knirschen auf den Zahnpartien lastet, und der Anspannung der Kaumuskeln, auch zu Schmerzen im muskulären Bereich kommen.

Zähneknirschen Ursachen

Zähneknirschen kann in allen Altersstufen auftreten und die meisten Menschen knirschen beim Schlaf in der Nacht. Das Knirschen tritt am häufigsten in der REM-Schlafphase (Rapid Eye Movement) auf, der Phase, in der das Hirn am aktivsten ist und sich kaum vom Wachzustand unterscheidet. Meist pressen die Menschen die Zähne viel stärker zusammen, als es beim Essen nötig wäre.

Zähneknirschen ist häufig ein Anzeichen für psychische Anspannung und Stress und tritt deshalb auch vor allem in Zeiten der stärkeren Stressbelastung auf.

Zähneknirschen Folgen

Beim Bruxismus werden die Zähne viel stärker beansprucht als beim täglichen Gebrauch. Dies hat schon bei schwachem Zähneknirschen verheerende Folgen: Der Zahnschmelz wird angegriffen und es kommt zu Abschleifspuren. Dies kann zu Zahnschmerzen führen. Die Zähne können sich lockern, im Extremfall sogar ausfallen (auch nur im Extremfall kann es zur einer Verschiebung der Gelenkscheiben kommen, die es dem Patienten unmöglich macht, den Mund noch richtig auf- und zuzumachen.) Relativ häufig hingegen treten Zahn-, Kiefermuskel-, Gesichtsmuskel-, Nacken- und Kopfschmerzen auf, die auch bis in die Schultern ziehen können.

Eine Zahnschiene verhindert den Abrieb des Zahnschmelzes beim Zähneknirschen im Schlaf

Zähneknirschen Behandlung

Wer mit den Zähnen knirscht, hat übermäßigen Stress zu verarbeiten. Dem sollte man professionell auf den Grund gehen. Darüber hinaus können die Schäden durch eine Schiene oder homöopathische Behandlungsmöglichkeiten verhindert werden.

Zähneknirschen Schiene

Eine Zahnschiene oder Aufbiss-Schiene kann die Zähne gegen nächtliches Knirschen schützen und Zahnschmerzen verhindern sowie vor der Zerstörung des Zahnschmelzes schützen.

Zähneknirschen Homöopathie

Gerade bei Kindern können homöopathische Behandlungen beim Zähneknirschen sehr wirkungsvoll sein. Eine Reihe von Globoli können beim Schlaf für Entspannung sorgen. Auch bei Erwachsenen kann Homöopathie helfen, allerdings gehört auch ein bisschen Glaube daran dazu.