Das passiert mit eurem Gehirn, wenn ihr täglich ein Glas Wein trinkt

Studien, die sich mit den Auswirkungen von Alkohol auf den Körper beschäftigen, gibt es wie Sand am Meer. Und es gibt auch genauso viele zum Teil sehr widersprüchliche Ergebnisse und Erkenntnisse aus diesen Studien. Jetzt hat uns eine neue Studie aus England erreicht, die auf ziemlich erschreckende Schlüsse kommt. Lest hier, was mit eurem Gehirn passiert, wenn ihr nur ein Glas Wein pro Tag trinkt!

Cheers und Prost

Vorsicht! Auch Alkoholkonsum in geringen Mengen kann schädlich für den Körper und vor allem das Gehirn sein. 

Na, gönnt ihr euch nach getaner Arbeit auch mal gerne ein Gläschen Wein? Oder freut ihr euch schon auf dem Nachhauseweg auf das Feierabend-Bier auf dem Balkon? Keine Angst, wir verurteilen euch nicht dafür. Aber laut einer Studie des British Medical Journals tut ihr eurem Gehirn damit keinen Gefallen. So haben die Forscher herausgefunden, dass selbst ein geringer Alkoholkonsum (zum Beispiel ein Glas Wein pro Tag)  das Risiko, an einer hippocampalen Atrophie zu erkranken, erhöht. Dabei handelt es sich um Schäden am Gehirn, die oft mit Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer einhergehen. Dieser Befund hat laut CNN selbst die Wissenschaftler überrascht. So erläutert Dr. Anya Topiwala, Autorin der Studie, die Ergebnisse: "Es hat uns verblüfft, dass selbst Leute, die wenig oder in Maßen trinken, Auswirkungen spüren. Das sind Leute, die wir gemeinhin als gesellige Trinker bezeichnen würden, die nicht viel Alkohol zu sich nehmen.“

Und was passiert mit eurem Gehirn, wenn ihr mehr als ein Glas Wein pro Tag trinkt? Die Studie des British Medical Journals hat darüber hinaus ergeben, dass Leute, die viel trinken das höchste Risiko haben, eine hippocampale Atrophie zu erleiden. Auch gehen die Sprachfähigkeiten bei Menschen, die viel trinken, schneller zurück. Zudem konnte auch festgestellt werden, dass die Zusammensetzung der weißen Substanz im Gehirn bei großen Schluckspechten schlechter ist. Dieser Teil des Gehirns ist übrigens dafür verantwortlich, Gedanken schnell zu verarbeiten.

Euch ist jetzt erst mal der Durst vergangen? Dann können wir euch entwarnen. Denn noch gibt es keine Hinweise darauf, wie bedeutend die Veränderungen des Gehirns nach gemäßigtem Alkoholkonsum sind. Dazu kommt, dass für diese Studie weitere Einflussfaktoren wie eine gesunde Ernährung nicht berücksichtigt wurden. So konnte zum Beispiel in anderen Studien nachgewiesen werden, dass die Aufnahme von reichlich Vollkornprodukten sowie Obst und Gemüse kognitive Abbauprozesse verlangsamen soll.