Das Auto: Diese Begriffe solltet ihr kennen

- Car-Sharing, Diesel-Fahrverbot, autonomes Fahren: Das Auto, wie wir es kennen, mag keine Zukunft haben. Aber verschwinden wird es auch nicht gleich. Auch wenn sich immer mehr Leute Autos über einen Car-Sharing-Dienst teilen, Verbrennungsmotoren immer unattraktiver werden und wir bald überhaupt gar nicht mehr selbst lenken müssen, ein paar Begriffe aus der Automobilwelt sollten wir parat haben. Keine Angst: Fachwissen über die Nockenwellenverstellung ist heutzutage nicht mehr nötig. Ein handliches Lexikon mit den wichtigsten Begriffen für den Alltag mit KFZ haben wir hier zusammengestellt.

Rostig nicht rosig: So sieht sie aus, die Zukunft des herkömmlichen Automobils.

Rostig nicht rosig: So sieht sie aus, die Zukunft des herkömmlichen Automobils.

Abgasnorm: Ist derzeit in aller Munde, weil so viele Stickoxide in die Nase gelangen. Hierzulande gelten die Euro-Normen, die festlegen, wieviel gasförmige Schadstoffe ein Auto ausstoßen darf. Neufahrzeuge müssen zurzeit die Euro-6b Norm erfüllen, bald aber schon die sehr viel strengeren Euro-6c- und Euro-6d-Normen, die auch im realen Betrieb getestet werden und nicht nur auf dem Prüfstand.

Barfuß am Steuer: Wenn die High Heels drücken, darf man auch barfuß fahren. Oder in Flip Flops. Verboten ist das jedenfalls nicht. Aber: Bei Unfällen könnt ihre eine Mitschuld bekommen. Deswegen lieber Sneaker oder andere flachsohlige Normaltreter zum Autofahren anziehen.

Carsharing: Die Zukunft der Auto-Mobilität in der Stadt. Mann muss Autos nicht mehr besitzen, um sie fahren zu können. Über Anbieter wie teilAuto, DriveNow oder Flinkster kann man jederzeit ein Auto mieten, auch für wenige Stunden oder wenige Kilometer.

Diesel-Fahrverbot: Wurde lange diskutiert, ist jetzt höchstrichterlich – vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig – grundsätzlich erlaubt. Das heißt: Städte mit besonders dicker Luft können ab Herbst 2018 anordnen, dass Fahrzeuge mit Dieselmotor stehen bleiben müssen.

Macht den Test: Welches Auto passt zu mir?

Lexikon der Auto-Begriffe

Dieselmotor: Ist wahrscheinlich der ärmste Tor. Eigentlich ein sparsamer Dauerläufer mit geringem Spritverbrauch, wurde er von der Autoindustrie gerne zum Schummeln benutzt. Die Schadstoffwerte sind höher als erlaubt, außerdem pustet der Motor ziemlich viel Feinstaub in die Luft. Das kommt nicht gut an, könnte aber geändert werden. Allerdings steht die Autoindustrie ungern für ihre Schummeleien gerade.

Feinstaubplakette: Gibt es bislang in den Farben rot (ganz schlecht), gelb (mittelschlecht) und grün (am wenigsten schlecht). Die Aufkleber gehören an die Frontscheibe des Autos und zeigen an, wie viel Feinstaub der Motor auspustet. Je grüner, je weniger. In viele Innenstädte werden Fahrzeuge mit roten und gelben Plakette gar nicht erst reingelassen.

Ein bisschen was für das Sicherheitsgefühl.

Ein bisschen was für das Sicherheitsgefühl.

Frauenparkplatz: Gibt es in vielen Parkhäusern in gut beleuchteten Ecken nahe der Ausgänge. Rein rechtlich gesehen dürfen aber auch Männer darauf parken. Das wäre aber kein feiner Zug.

Kupplung, Bremse, Gas: Pedale im Fußraum der fahrzeugführenden Person, von links nach rechts angeordnet. Wichtig zum Gangwechsel (Kupplung), anhalten (Bremse), beschleunigen (Gas). Pedale nicht verwechseln!

Hände weg vom Smartphone

Smartphone am Steuer: Absolut verboten! Nachrichten? Tabu! Telefonieren? Tabu! Surfen? Tabu! Navi aufrufen? Tabu! Nicht mal festhalten ist erlaubt. Und das ist auch gut so. Wer es trotzdem nicht lassen kann riskiert empfindliche Geldbußen (ab 100 Euro), Punkte in Flensburg und Fahrverbote.

TÜV: Da muss jedes Auto hin: ein Neuwagen zum ersten Mal nach drei Jahren, dann alle zwei Jahre. Eigentlich heißt der TÜV gar nicht TÜV sondern Hauptuntersuchung (HU): Das Auto wird auf die allgemeine Verkehrstauglichkeit hin von einer zertifizierten Fachstelle übertrifft. Das ist meistens der TÜV (Technischer Überwachungsverein), daher der Name. Aber auch andere Organisationen (Dekra) dürfen TÜVen.

Und auch das solltet ihr euch mal ansehen: Zehn Gründe, mal wieder mit dem Auto in den Urlaub zu fahren