Wandgärten

Freie Innen- oder Außenwände, Europaletten, Holz oder Stahl, Flaschen, Gläser und vieles mehr - Was ihr braucht, um euch euren eigenen Wandgarten zu bauen, erfahrt ihr hier. Außerdem gibts eine Menge Inspiration zum Thema Wintergärten!

So schön sehen Wandgärten aus!

So schön sehen Wandgärten aus!

Grundsätzlich können Wandgärten außen und innen angebracht werden. Einen Außen-Wandgarten selbst zu bauen setzt allerdings voraus, dass ihr in einem Haus wohnt, bei dem eine Befestigung von Pflanzen an der Hauswand erlaubt ist. Also muss euch das Haus gehören, oder der Vermieter-Seite gefällt die Idee.

Wandgärten bestehen meist aus einer bewässerbaren Konstruktion von Behältern in verschiedenen Formen und Varianten, die über eine Zentralaufhängung und dann auf dieser aufbauend festgehalten werden. Das könnt ihr auf dem nächsten Bild gut erkennen.

Warum Wandgärten eine tolle Alternative sind

Viele von uns haben immer weniger Wohnraum, gerade in den Städten minimiert sich der Wohnraum stetig - bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen. Klar, dass sich da, allein rein platztechnisch, kaum jemand über einen eigenen Garten freuen kann, der dann individuell bepflanzt wird.

Doch Pflanzen und deren CO2-Austausch sind lebenswichtig. Deshalb wird gerade in Megastädten an großen Wolkenkratzern vermehrt auf Wand- und Dachgärten gesetzt. Pflanzen sind wichtig, tun uns Menschen aber auch einfach gut, wirken revitalisierend und lassen uns durch ihre Natürlichkeit ein wenig zur Ruhe kommen.

Diese Konstruktion von SkALE Greenwall macht die Installation von Wandgärten ganz leicht

So könnt auch ihr einen Wandgarten bauen:

Wandgärten bestehen meist aus Behältern, die etwas flacher als normale Blumentöpfe sind und aufgehängt werden können, wie ihr auf diesem Bild hier sehen könnt. Diese Konstruktion ist beispielsweise von SkALE (erhältlich über greenbop.de). Natürlich könnt ihr in Sachen vertikale Gärten beliebig variieren:

Europaletten DIY, Blumentöpfe und Wandgärten

Alte Europaletten eignen sich hervorragend für Innen-Wandgärten. An die Kanten lassen sich Blumengefäße aller Art hängen:

Eine günstige Möglichkeit für Wandgärten an Außenwänden sind aufgeschnittene Plastikflaschen. Damit die Pflanzen nicht in zu viel Wasser ertrinken, helfen winzige Löcher an der Unterseite der Flaschen, überschüssiges Wasser ablaufen zu lassen.

Hier stehen die einzelnen Pflanzen - kaum erkennbar - in Fächern, die auf einem großen Stoffband befestigt sind und gerahmt wurden. Pflanzen, die wenig Wasser brauchen, eignen sich am besten. Außerdem sollten sie in Gefäßen oder Beuteln untergebracht sein, weil der Stoff sonst dauerhaft nass ist und schimmeln kann.

Solche Varianten gibt es häufig in Baumärkten und Gartencentern. Das Gestell wird an der Wand befestigt und die einzelnen Blumentöpfe können daran eingehängt werden.

Funktioniert auch mit einem Drahtgestell, dass ihr aufhängt oder anlehnt und mit Flaschen und Gläsern behängt.

Besonders toll sind natürlich ganze Wandgärten:

Wer den Platz hat, kann eine ganze Wand mit Blumenkästen bestücken. Am besten in schwarz. Und dann braucht man nur noch Erde, Pflanzen und Zeit!

Unser Favorit für Minimalisten mit Hang zum Flaschensammeln:

Und wenns der Mieter nicht erlaubt, malt man sich den Garten eben an die Wand:

Noch mehr Einrichtungsideen gibts zum Beispiel in unserer Galerie

Wohntrends 2017