Studie: Ein Drittel der Vegetarier isst Fleisch, wenn sie betrunken sind

Eine neue Umfrage unter Vegetarier in Großbritannien hat herausgefunden, dass ein Drittel der Vegetarier Fleisch isst, wenn sie betrunken sind. Was der beliebteste illegale Fleisch-Snack ist, verraten wir euch hier:

Laut Umfrage: Betrunken werden die meisten Vegetarier zu Fleisch-Essern

Laut Umfrage: Betrunken werden die meisten Vegetarier zu Fleisch-Essern

An der Umfrage der britischen Website VoucherCodesPro nahmen 1789 Vegetarier teil – mit dem Ergebnis, dass 37 Prozent der Vegetarier jedes Mal zu einem Fleisch-Gericht greifen, wenn sie ausgehen und betrunken sind.

Betrunken werden die meisten Vegetarier zu Fleisch-Essern

Also im Grunde genommen, ein Drittel all jener Leute, die einen für den eigenen Fleischkonsum immer missbilligend angeschaut haben. Jetzt wissen wir: Auch sie gönnen sich still und heimlich auf dem Heimweg noch einen Döner oder legen einen Pit-Stop im Burgerladen ein.  Nichts da mit ökologisch und nachhaltig gefangenem Fisch oder Ökö-Hühnchen. Am beliebtesten bei den illegal essenden Vegetariern: Kebap-Fleisch, Burger-Patties und Bacon. Auch Chicken Wings und Würstchen stehen ganz oben auf der Liste. Klingt ganz klar nach der üblichen Fast Food-Fiesta.

Auch nach der Häufigkeit dieser „Cheat-Days“  wurde in der Umfrage gefragt. Das Ergebnis: 34% gaben an, jedes Mal Fleisch zu essen, wenn sie betrunken sind, 26%, passiere dies „ziemlich oft“ und bloß 22% „selten“.

Vegetarier betrügen heimlich

Schließlich, um alle Illusionen, die wir von einer heilen Welt mit netten Leuten hatten, die gegen Massentierhaltung vorgehen und Tieren helfen wollen, auszuräumen, fragte die Umfrage dann diese Vegetarier, ob sie irgendjemanden von ihrem nächtlichen Fleischkonsum erzählt haben. Das weniger überraschende Ergebnis: 69% gaben an, das sie dies nicht getan haben, da sie ihren Idealen nachgegeben haben. 

Sieht so aus, als müssten wir unsere vegetarischen Freunde in Zukunft mehr dabei unterstützen, ihre Ideale auch betrunken einzuhalten – und kollektiv nur noch Pommes oder Pizza gegen den schnellen Fast Food-Hunger ordern.