Ursiden - Sternschnuppen zu Weihnachten

Sie sind relativ unbekannt, dafür aber nicht minder beeindruckend: die Ursiden. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit beschert uns der Komet 8P/Tuttle einen Meteorenschauer, der mal besser, mal schlechter gesehen werden kann. Wie es dieses Jahr um die Sichtbarkeit der Ursiden steht und wo genau ihr hinsehen müsst, dass erfahrt ihr hier.

Ursiden

Um Weihnachten mal einen Blick in den Himmel riskieren - es könnte sich lohnen.

Ursiden Maximum am 22./23. Dezember

Vom 17. bis zum 26. Dezember fallen die Ursiden. Den Zenith erreichen sie tatsächlich in der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember. Dieses Jahr soll das Maximum um 10 Uhr am 23. Dezember stattfinden, aber schon in der Nacht davor kann man Glück haben und die ein oder andere Sternschnuppe entdecken.

Meteorenschauer zu Weihnachten

Ursiden ZHR 10

Mit einer ZHR von 10 Sternschnuppen pro Stunde sind die Ursiden tatsächlich ein eher schwacher Meteorenschauer. Doch gab es schon Jahre in denen die Zenithal Hour Rate bei 100 war. Vor allem dann, wenn der Ursprungskomet, der 8P/ Tuttle, der alle 13,5 Jahre die Sonne umkreist, sonnen-fern unterwegs war. Mit dieser Erkenntnis dachte man, eine Erklärung für die schwankende Stärke der Schauer gefunden zu haben. Doch als im Jahr 2000 der Schweifstern wieder sonnen-fern war wurden Beobachter enttäuscht und die erwartet hohe ZHR blieb aus.

Wo sieht man die Ursiden?

Die Ursiden beginnen ihre Reise ab dem Sternenbild des kleinen Bären in der Nähe des Polarsterns und sind damit für uns gut sichtbar, da das Sternenbild die ganze Nacht erkennbar ist. Die beste Zeit zum Sternschnuppen entdecken ist ab 24 Uhr und das am besten bei kompletter Dunkelheit. Auch brauchen die Augen ein bisschen, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, am besten auch längere Zeit mal das Handy zur Seite legen und einfach den Sternenhimmel genießen.