TomTom Bandit - die Actionkamera im Test

Fünfer-Looping, Freefall-Tower, Überschläge in alle Richtungen und das Ganze - sage und schreibe - vier Stunden lang. Was tut man nicht alles für einen Action-Cam-Test. Wir haben nicht nur uns dem Wiesn-Fahrgeschäfte-Härtetest unterzogen, sondern hatten auch die neue TomTomBandit im Gepäck - besser gesagt am Handgelenk. Und was die alles so kann, verraten wir euch hier. Plus ein Video mit Schwindel-Garantie, viel Spaß!

Die Actionkamera von TomTom

Seid ihr schon mal vier Stunden am Stück Achterbahn gefahren? Wir jedenfalls vor diesem Test nicht. Um die neue TomTom Bandit auzuprobieren, haben wir aber genau das getan. Vier Stunden lang Loopings, Überschläge in alle Richtungen, Drehungen bis der Arzt kommt. Das Ergebnis: Eine Nacht auf dem Kirschkern-Kissen dank unglaublicher Rückenschmerzen, ein steifer Nacken und super coole Videos!

Was kann die TomTom Bandit?

Mit der Actionkamera von TomTom könnt ihr HD-Videos, sogar in 4K-Auflösung drehen und Fotos mit bis zu 16 Megapixeln machen. Der Akku reicht für rund 3 Stunden Filmvergnügen. Besonders cool: Dank der integrierten Sensoren zeichnet die TomTom Bandit auch die Geschwindigkeit, Beschleunigung, Höhe, Umdrehung und mit einem Brustgurt sogar die Herzfrequenz auf. Die Highlights dieser Werte werden direkt mit passenden Symbolen im Video makiert. We like!

Praktisch: Laden und Daten übertragen mit dem integrierten Batt-Stick.

Im Vergleich zu anderen Actionkameras auf dem Markt ist das Menü der TomTom Bandit wirklich sehr übersichtlich. Außerdem enthält die Cam einen Batt-Stick, mit dem ihr den 1900-mAh-Akku laden und Daten übertragen könnt. So gibt es auch kein Kabel, was man zu Hause vergessen kann. Mit der Unterwasser-Linsenabdeckung ist die TomTom Bandit übrigens ohne zusätzliches Gehäuse wasserdicht.

Shake to edit

Dank der passenden App und dem integrierten Media-Server muss man nicht mal mehr warten, bis man wieder zu Hause ist, um seine Videos und Fotos zu bearbeiten und zu teilen. Das kann man direkt auf der Piste, am Strand oder wo auch immer erledigen.

Besonders angetan hat es uns die "Shake to edit" Funktion der App: Einmal kurz das Smartphone oder Tablet geschüttelt und schon bastelt die App ein Video aus den Highlights zusammen. Diese werden durch die Sensoren erfasst oder selbst mit dem "Tagging Button" auf der Kamera oder über die Fernbedienung markiert. Danach könnt ihr noch ganz easy Änderungen vornehmen, Musik auswählen oder z.B. die Geschwindigkeit als Overlay hinzufügen.

Unser Fazit

Sieht gut aus, leicht zu bedienen, super Qualität, klasse App und mit 429 Euro ein gutes Preis-Leistungsverhältnis - Daumen hoch!

Und jetzt: Unser Video vom TomTom Bandit Wiesn Test. Happy Schwindelanfall!