Tigernuss: Erdmandeln sind das neue Superfood

- Tigernüsse, auch Erdmandeln oder spanisch Chufa genannt, sind eigentlich gar keine Nüsse, sondern ein Gras, doch ihr leicht süsslicher, nussiger Geschmack erinnert an Mandeln und in gemahlener Form lassen sich leckere Backwaren damit herstellen. Ein Segen für alle Nuss-Allergiker und Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit. Aber auch als Zutat im Müsli oder Joghurt machen sich Erdmandeln hervorragend und auch unsere Gesundheit profitiert von dem Superfood!

Tigernüsse

Tigernüsse sind auch unter den Begriffen Chufanüsse oder Erdmandeln bekannt. Ihr hoher Ballaststoffgehalt ist besonders gut für die Verdauung.

Erdmandeln sind gut für die Verdauung

Erdmandelprodukte gibt es ungeröstet oder geröstet, als Mehl oder in Flockenform. In Drogerien (DM) und Biomärkten sind Tigernüsse in der Regel zu bekommen und lassen sich vielseitig einsetzen. Gemahlen als Mehl lassen sich glutenfreie Backwaren wie beispielsweise Muffins, Pfannkuchen, Kuchen oder Kekse herstellen. Aber auch als Zutat im Müsli oder Joghurt machen sich Erdmandeln hervorragend. Unser Tipp: Bereits fertig gemischtes Erdmandel-Porridge mit frischen Beeren und Joghurt! Das ist nicht nur lecker, sondern auch besonders gut für die Verdauung. Denn der hohe Ballaststoffgehalt ist ein Segen für unsere guten Darmbakterien. Zudem enthalten Erdmandeln viel gesunde ungesättigte Fette sowie viele Mineralstoffe.

Die Tigernuss ist keine Neuentdeckung

Gerade als neues Superfood gehyped, ist die Tigernuss aber eigentlich kein neu entdecktes Lebensmittel. In Großbritannien diente sie aufgrund ihres süßlichen Geschmacks schon zu Kriegszeiten als Schokoladenersatz. Und schon die alten Ägypter und Chinesen sowie andere Mittelmeervölker wussten von dem angenehm nussigen Geschmack der Knolle. Und wenn wir schon dabei sind: Habt ihr auch schon von der schwarzen Sapote gehört?