Wie ein Bikini-Selfie das Leben dieser Frau gerettet hat

Wie die meisten jungen Frauen schießt auch die 21-jährige Cloe Jordan aus England gerne mal ein Selfie. Als sie im Sommer ihren Bikinikörper auf einem Selfie festhalten wollte, hat sie auf dem Bild etwas Sonderbares bemerkt. Lest hier, wie ein Selfie das Leben von Cloe Jordan gerettet hat.

Frau im Bikini schießt ein Selfie

Selfies retten Leben! Was lange als selbstverliebt und kindisch verpöhnt wurde, hat einer jungen Frau aus England das Leben gerettet.

Letzten Sommer hat die 21-Jährige Cloe Jordan aus England ein Paar Bikini-Selfies geschossen. Beim Betrachten der Bilder ist ihr dann aufgefallen, dass sich das Muttermal, das sie seit ihrer Geburt auf ihrem Bauch hat, ziemlich verändert hat. Da ihr die neue Form und Farbe des Muttermals so unangenehm waren, wollte Cloe den Leberfleck vom Arzt entfernen lassen. Doch was ihr dort offenbart wurde, hatte sie wirklich nicht erwartet.

So ist ihr Muttermal nicht nur unschön, sondern auch richtig gefährlich. Dass sich die Form und Farbe des Leberflecks verändert haben, sind nämlich typische Anzeichen für Hautkrebs … und Cloe Jordans Arzt musste ihr ebenfalls diese Schock-Diagnose stellen. Natürlich wurde das Muttermal sofort entfernt, doch der Krebs hatte sich bereits unterhalb der Haut ausgebreitet. In einer Notfall-OP wurden die Krebszellen entfernt, eine große Narbe auf ihrem Bauch erinnert Cloe aber noch heute an den Eingriff.

Trotzdem ist sie dankbar, dass sie rechtzeitig zum Arzt gegangen ist: "Mein Muttermal hat mich schon lange genervt. Immer wenn ich einen Bikini oder schöne Unterwäsche getragen habe und Selfies schießen wollte, war es im Weg. Ich hätte nie gedacht, dass ich so jung so schwer erkranken würde, weshalb ich jetzt so dankbar bin, dass mein Muttermal mich auf Bikini-Selfies so gestört hat. Das hat mir mein Leben gerettet!“, sagt sie.

Um auf die Gefahren von Hautkrebs hinzuweisen, hat Cloe sich dazu entschieden, ihre Narbe auf Instagram zu veröffentlichen. Denn Cloes Hautkrebs wurde wahrscheinlich durch ihre Vorliebe für künstliche Bräune verursacht. Ihre Lektion hat sie aber gelernt:  "Wenn ich durch meine Geschichte nur eine Person davon abhalten kann, ins Solarium zu gehen, dann habe ich schon etwas erreicht. Ich werde nie wieder in der Sonne brutzeln und künftig lieber Selbstbräuner verwenden, als meiner Haut zu schaden.