Seitensprung-Studie: Wer einmal fremdgegangen ist, geht wieder fremd

- Was der Volksmund schon lange sagt, ist jetzt auch wissenschaftlich bewiesen: Wer einmal fremdgegangen ist, tut es immer wieder! Zumindest mit einer sehr viel höheren Wahrscheinlichkeit als Menschen, die ihren Partnern immer treu waren. Eine Langzeitstudie zum Thema Seitensprung will nun genau das herausgefunden haben.

Paar im Bett

Wer einmal fremdgeht, wird es laut Studienergebnissen der University of Denver mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder tun.

Der Familienstand ändert nichts daran: wer fremdgeht, tut es wahrscheinlich wieder

In einer langjährigen Studie über fünf Jahre mit 484 (heterosexuellen) Menschen haben Wissenschaftler der University of Denver nun herausgefunden, dass Fremdgeher/innen tatsächlich Wiederholungstäter sind. Studienteilnehmer, die schon einmal einen Seitensprung begangen haben, gehen mit einer dreimal höheren Wahrscheinlichkeit in der nächsten Beziehung wieder fremd als Menschen, die ihren Partnern immer treu waren. Wer einmal fremdgeht, wird es demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder tun. Bedeutet im Klartext: Es lohnt sich bei einem neuen Partner nachzufragen, ob er in vergangenen Beziehungen immer treu war. Der Familienstand hatte übrigens keinerlei Auswirkungen und ändert (leider!) nichts an der Tatsache, dass Fremdgeher in vielen Fällen Fremdgeher bleiben! Eine Hochzeit ist also auch keine Versicherung für ewige Treue, aber da erzählen wir euch vermutlich nichts Neues!

Die Gründe für einen Seitensprung sind vielfältig: schlechter Sex, mangelnde Kommunikation oder zu wenig Aufmerksamkeit sind nur einige mögliche Gründe, warum Partner einander fremdgehen. Wir haben mit einem Sexualforscher und einer Paartherapeutin gesprochen und nach den Gründen für Affären und Seitensprüngen gefragt: Affäre - warum geht fast jede(r) Zweite fremd?