Jetzt ist es offiziell: Morgenmuffel sind intelligenter!

- Der frühe Vogel kann mich mal! Eine britische Studie hat herausgefunden, dass Menschen, die morgens nicht aus dem Bett kommen und lieber laaaaange schlafen, intelligenter sind. Warum die Morgenmuffel solche Genies sind?

Frau im Bett

Wenn der Wecker klingelt erst mal eine Runde weiterschlafen? Wer das kann, ist laut Studie intelligenter!

Für mich gibt es nichts Schlimmeres als das Geräusch des Weckers, der von Montag bis Freitag circa sieben Stunden vor meinem biologischen Wecker erbarmungslos klingelt und mich in regelmäßigen 5-Minuten-Abständen aus meinem wohlverdienten Schlaf reißt. Wenn es nach mir ginge würde ich mein Bett bis frühestens elf Uhr Vormittag nicht verlassen und bis dahin die Schlummertaste gedrückt halten … aber mich hat leider keiner nach meiner Meinung gefragt.

Vielleicht wäre es aber gar nicht so blöd gewesen, wenn ich ein Mitspracherecht gehabt hätte, immerhin bin ich intelligenter als der Durchschnitt. Das behaupten zumindest Forscher des Medizinischen Fachverlags Elsevier. So konnten sie mit der Studie "Warum Nachteulen intelligenter sind“ nachweisen, dass Morgenmuffel wie ich, die nicht ohne Schlummertaste leben können, intelligenter sind.

iPhone Wecker

Morgenmuffel kennen das wahrscheinlich!

Was dahinter steckt? Kontrollieren zu können, wann man schläft und wacht, ist ein Zeichen von Intelligenz. Die Schlummertaste ist nämlich eine relativ neue Erfindung, auf die uns die Evolution nicht vorbereitet hat. "Snooze" drücken und weiterschlafen zu können und sich dadurch der neuen Lebensart anpassen zu können, ist ein Zeichen von Intelligenz. Demnach sind Leute, die wie ich in der Früh mindestens fünf Wecker brauchen, intellektueller. Außerdem konnten die Forscher nachweisen, dass sie kreativer und unabhängiger sind. Na das hört man doch gerne!

Eine ähnliche Studie, die bereits vor 20 Jahren veröffentlicht wurde, bestätigt diese Befunde ebenfalls. Bei einer Befragung von 1.229 Teilnehmern haben Wissenschaftler der Southampton Universität damals eine Korrelation zwischen dem Einkommen und Gemütszustand und den Schlafgewohnheiten der Probanden nachgewiesen. Befragte, die angaben, nach 23 Uhr ins Bett zu gehen und nicht vor 8 Uhr aufzustehen, hatten höhere Einkommen und waren zufriedener.

An alle Morgenmuffel dieser Welt: Wir haben also überhaupt keinen Grund, die Schlummertaste NICHT zu drücken!

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Außerdem sind Blondinen, Brillenträger und Single-Frauen schlauer