Dieser Vorschüler möchte Drag Queen werden, wenn er groß ist und seine Mutter reagiert perfekt darauf

Will nicht jeder insgeheim eine Drag Queen sein? Spätestens seit RuPaul’s Drag Race auf Netflix läuft, können wir uns nichts Schöneres vorstellen, als bunt geschminkt in Glitzerfummeln auf Bühnen herum zu hüpfen und Popklassiker wie "Can’t get you out of my Head“ von Kylie Minogue nachzusingen. Und scheinbar geht der Reiz von Drag Queens auch an Kindern nicht vorbei. So hat ein kleiner Junge von den Philippinen  schon im Vorschulalter den großen Traum, Drag Queen zu werden. Wie seine Mama das aufgenommen hat, lest ihr hier!

Olivia Jones

Olivia Jones ist die wohl berühmteste Drag Queen in Deutschland

Mikli Feria Jorge, die sich im Online Marketing selbstständig gemacht hat, hat einen kleinen Sohn, der schon im Vorschulalter ganz große Träume hat. So will der Kleine unbedingt Drag Queen werden. Wie es dazu kam? Eines Abends haben Mama Mikli und ihr Sohn eine Folge von RuPaul’s Drag Race angesehen, woraufhin der Junge entschieden hat, dass er jetzt auch Drag Queen werden will, schreibt Mikli auf Twitter:

Wie Mikli darauf reagiert hat? Als moderne und progressive Mama hat sie ihrem Sohn, den sie liebevoll „K“ nennt, ein volles Drag Queen Make-up verpasst. Sie hat ihm Eyeliner und Lippenstift aufgetragen und sogar falsche Wimpern angeklebt.

Wie der fertige Look der jüngsten Drag Queen der Welt aussieht? Die stolze Mama konnte ihren Twitter-Followern die komplett geschminkte und gekleidete Ballooni Liteg, so der Künstlername ihrer Drag-Tochter (gesprochen: Ba-Lu-Nie Lit), natürlich nicht vorenthalten:

Weil Ballooni Liteg und ihre Mutter ein echtes Power Duo sind, die alles miteinander machen, hat sich Mikli auch noch selbst ganz bunt angepinselt. Ihr Drag Name? Miklis Drag-Tochter Ballooni hat sie Cat Astrfi (gesprochen: Ket A-Stra-Fie) getauft!

Wir finden Miklis Reaktion auf den Wunsch ihres Sohnes, Drag Queen zu werden, wirklich bewundernswert. Wir können nur ahnen, wie viele andere Eltern auf eine solche Aussage ihres Sohnes so gelassen reagiert hätten. Die meisten Eltern hätten wohl eher versucht, ihrem Sohn den Wunsch auszureden. Und wir sind uns ziemlich sicher, dass die Wenigsten es ihm erlaubt hätten, selbst Make-up zu tragen. Klar, das verstehen wir auch, denn kein Kind der Welt braucht Make-up. Aber im Falle von „K“ ging es ja nicht darum, das Kind hübscher zu machen, sondern ihm die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu entdecken und kreative Impulse ausleben zu können … völlig abgelöst von gesellschaftlich auferlegten Geschlechterrollen, die kleine Kinder sowieso noch nicht verstehen. Denn mittlerweile sollte die Gesellschaft weit genug sein, um zu verstehen, dass Jungs nicht nur blaue Spielsachen haben dürfen und Mädchen an mehr als nur perfekten Barbiepuppen Interesse haben. Für die Entwicklung eines Kindes ist es wichtig, nicht schon in jungen Jahren Grenzen auferlegt zu bekommen, die zu durchbrechen mit Beschämung bestraft wird. Wir danken Mikli für ihre wunderbare Reaktion und sind sehr froh, dass es auf dieser Welt schon Eltern gibt, die dazu beitragen, dass es eine neue Norm geben wird, wo Mädchen Fußball spielen dürfen und Jungen auch an Make-up Interesse haben dürfen.