Grün macht gute Laune!

Verwandeln Sie Ihr Zuhause in eine Wellness-Oase! Pflanzen beeinflussen die Atmosphäre eines Raumes positiv: Ihre grüne Farbe wirkt ausgleichend auf die Stimmung und ihr Sauerstoff verbessert das Raumklima!

Mit unseren Tipps haben auch Sie das grüne Händchen (Bild: Fotolia)

Mit unseren Tipps haben auch Sie das grüne Händchen (Bild: Fotolia)

Außerdem erhöhen Pflanzen gerade in der Heizungsluftperiode die Luftfeuchtigkeit und können so Erkältungen entgegen wirken. Gute Gründe also, Ihr Heim in eine grüne Oase zu verwandeln: Mit diesen Tipps fallen Ihnen Anschaffung und Pflege kinderleicht
Die richtigen Planzen
Die Auswahl an Zimmerpflanzen ist riesig und auch für Sie gibt es garantiert den passenden Zimmergenossen! Für jemand, der öfter übers Wochenende weg fährt oder sich keine aufwendigere Pflege zutraut, gibt es pflegeleichte Einsteigerpflanzen wie die Grünlilie. Eine kleine „Aromatherapie“ versprechen Pflanzen wie das Usambaraveilchen und ein üppiger Ficus ist etwas für opulente Geschmäcker.
Pflegeleicht:
Diese Pflanzen gehen nicht sofort ein, wenn Sie das Gießen mal vergessen!
- Grünlilie
- Einblatt
- Yucca-Palme
- Aloe
- Sukkulenten (Dickblattgewächse, die in ihren Blättern Wasser speichern): z.B. Speckeiche („Geldbaum“), Haworthien, Tillandsien, Sansevierien („Bogenhanf“) und Aspidistren („Schusterpalmen“)
Duftend:
Diese Blümchen sind nicht nur was fürs Auge, sondern vor allem für die Nase!
- Zimmerkletterjasmin
- Passionsblume
- Amaryllis
- Alpenveilchen
- Paradiesvogelblume
Üppig:
Wenn Sie genug Platz haben!
- Nestfarn
- Bananenstaude
- Cocos- oder Bergpalme
- Agave
- Buntnessel

Die richtige Pflege
Standort
Wer weiß, wo eine Pflanze ursprünglich her kommt, hat die Frage nach dem richtigen Standort schon fast gelöst. Farn wächst normalerweise im Schatten und braucht deshalb auch in einer Wohnung keinen Fensterplatz. Als Faustregel gilt: Blühende Pflanzen brauchen mehr Licht als Blattpflanzen. Lichtmangel zeigt sich an blassen Blättern, schwachen Stängeln und wenig bis keine Blüten. Mit wenig Licht kommen auch Efeu oder Usambaraveilchen aus, letztere vertragen jedoch keine Zugluft. Trockene Heizungsluft ist nur bei Kakteen und Sukkulenten beliebt, andere Pflanzen brauchen dann mehr Wasser.
Gießen
Als Faustregel gilt: Zuviel Wasser ist ebenso schädlich wie zuwenig. Kann überschüssiges Wasser nicht abfließen, fangen die Wurzeln an zu faulen und die Pflanze stirbt ab. Eine gute Alternative zu Blumenerde ist Hydrokultur – steht eine Pflanze in den kleinen Tonkügelchen, müssen Sie nur alle zwei bis vier Wochen Wasser nachfüllen.
Düngen
Ein Düngemittel für Zimmerpflanzen enthält Stickstoff, Phosphor und Kali. Blütenpflanzen sollten ca. einmal im Monat gedüngt werden, nachdem sie Blütenknospen angesetzt haben (abhängig vom Düngemittel). Tipp: Für die Pflanzenwurzeln ist es gesünder, wenn sie vor dem Düngen etwas gegossen werden!
Umtopfen
Die meisten Zimmerpflanzen müssen alle 1 bis 3 Jahre umgetopft werden. Idealer Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr, außer bei Frühjahrsblühern, die erst nach der Blüte umgetopft werden sollten. Nach dem Umtopfen 4 bis 6 Wochen nicht düngen und weniger gießen. Wird selten umgetopft, sollte zumindest die oberste Erdschicht von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden.

Buchtipp
Anja Flehmig: Zimmerpflanzen. Für Einsteiger: Schritt für Schritt zum grünen Paradies (GU Gartenspass) (Gebundene Ausgabe, Gräfe & Unzer Verlag, 16,90

Aber nicht nur Pflanzen sorgen für eine angenehme Atmosphäre in der Wohnung. Mit schönen Möbeln, passenden Wandfarben und Dekoration können Sie Ihre Wohnung individuell und gemütlich gestalten: