Deshalb sind Gemüsechips nicht gesund

- Gemüsechips gelten als gesunde Alternative zu herkömmlichen Kartoffelchips - doch das sind sie in Wahrheit gar nicht. Chips aus Grünkohl, roter Beete, Wirsing, Pastinaken oder Karotten sind laut neuesten Untersuchungen der Stiftung Warentest alles andere als gesund. Sie enthalten zu viel Fett, Zucker und Salz - und sogar Schadstoffe wie Acrylamid wurden in vielen Produkten nachgewiesen. Wir verraten, welche Chips ihr essen könnt und von welchen ihr lieber die Finger lassen solltet!

Gemüsechips

Gemüsechips gelten als gesunde Alternative zu Katroffelchips - zu Unrecht, wie Stiftung Warentest nun herausgefunden hat!

Gemüsechips haben nicht weniger Kalorien und Fett - einige sind außerdem schadstoffbelastet

Seit geraumer Zeit gibt's in den Supermärkten neben den klassischen Kartoffelchips auch die vermeintlich gesünderen Gemüsechips, bei denen vor allem figur- und kalorienbewusste Menschen gerne mal zugreifen. Doch in neuen Untersuchungen hat die Stiftung Warentest (Ausgabe 09/2017) nun herausgefunden, dass Gemüsechips überhaupt nicht gesund sind. Im Gegenteil: Die 15 getesteten Produkte fielen mit hohen Zucker-, Salz- oder Fettgehalten auf, rochen und schmeckten den Prüfern zufolge fettig und auch in Sachen Konsitenz konnten sie nicht punkten. In einigen Gemüsechips wurden außerdem bedenkliche Mengen an Acrylamid (Produkte von Netto Marken-Discount, Svenska-Bio-LantChips und Tegut-Gemüse-Kesselchips) festgestellt. Alle Produkte waren deshalb "mangelhaft", denn die Schadstoffe gelten als krebserregend und erbgutschädigend. Ein Produkt mit Roter Bete (von Tyrrells) war zudem stark mit Nitrat belastet und fiel ebenfalls durch.

Testurteil "Gut" bekamen diese Gemüsechips:

  • Seeberger Veggie Chips (4,15 Euro/100 Gramm)
  • Funny Frisch Veggie Chips (3,20 Euro/100 Gramm) 
  • Vegetable Chips von Trafo (3,70 Euro/100 Gramm)

Mit Gemüsechips lassen sich keine Kalorien einsparen!

Fazit der Untersuchung von Stiftung Warentest: Gemüsechips sind keine gesunde Alternative zu 'normalen' Chips. Fett-, Zucker- und Salzgehalt sind vergleichbar mit Kartoffelchips, auch Kalorien lassen sich nicht einsparen. Einzig der etwas höhere Ballaststoffgehalt könnte für die Alternative aus Gemüse sprechen!