Fahrsicherheitstraining auf Eis und Schnee mit Bridgestone

- Frauen schwärmen von teuren Taschen und Schuhen, Männer von schnellen Autos – logisch! Doch spätestens seit dem Wochenende müssen wir ehrlich zugeben, dass wir diese Faszination ein klitzekleines bisschen nachvollziehen können. Zusammen mit dem Reifenhersteller Bridgestone ging es für uns ins österreichische Saalfelden. Auf dem Plan: Ein Fahrsicherheitstraining - mit viel Eis, viel Schnee und viel PS-Power. Wir verraten euch zehn Dinge, die wir gelernt haben und on top gibt's noch ein paar Tipps vom Reifen-Profi!

Fahrsicherheitstraining auf Eis und Schnee

Auf die Plätze, fertig, los! Wer behält die Kontrolle auf Eis und Schnee?

Winterfahrtraining in Saalfelden

Inmitten einer traumhaften Bergkulisse liegt auf satten 120.000 Quadratmetern das Fahrsicherheitszentrum Saalfelden. Damit am Abend noch alle Bäume dort stehen, wo sie hingehören und vor allem die teuren Autos wieder heil in der Garage landen, stand uns das Team der Mercedes Benz Driving Events mit Rat und Tat zur Seite.

Hier seht ihr das Video zum Winterfahrtrainig. Viel Spaß!

Was lernt man beim Fahrsicherheitstraining?

Und jetzt zur Frage aller Fragen: Lernt man da wirklich was? Ja, eine ganze Menge. Unsere Top Ten gibt's hier für euch. Bittesehr:

1. Vier Reifen sind sicherer als zwei Beine: 120.000 Quadratmeter Eis gegen zwei Beine - läuft nicht! Es endet in einer Woche Rückenschmerzen und zahlreichen blauen Flecken. Da stellten sich unsere vierrädrigen Trainingspartner mit Winterreifen deutlich besser an.

2. Sommerreifen ist nicht gleich Winterreifen: Eigentlich klar! Doch ihr hättet sehen sollen, wie viel sich der Bremsweg von den beiden Reifen unterscheidet. Also, nicht sparen und in einen guten Winterreifen investieren!

3. Golfen ist ein Sommersport: Die Erkenntnis des Tages - nicht! Und deswegen verwandelt sich der Saalfeldener Golfplatz im Winter in eine Eisarena für Fahrrtrainings.

Hindernis ausweichen

Ganz schön glatt! Auf vereister Fahrbahn mussten wir Hindernissen ausweichen.

4. Weniger ist mehr: Jedenfalls im Bezug aufs Lenken auf glatter Fahrbahn.

5. Zu viel Technik ist nichts für Frauen: Wo verstellt man denn den Sitz? Warum blinkt da jetzt was? Wie ging das nochmal? Ja, wir Frauen hatten es nicht einfach...

Offroad Parcours

2,5 Tonnen gegen 30 Grad Steigung: Der Offroad-Parcours.

6. 30 Grad sind ganz schön steil: Sogar für die auf den ersten Blick unbesiegbar scheinenden G- und M- Modelle von Mercedes. Da sind Gefühl im Fuß und gute Reifen gefragt.

7. Das Heck gehört ans Ende vom Auto: Und es fühlt sich nicht so gut an, wenn es einen plötzlich überholt. Also, bei glatter Fahrbahn Fuß vom Gas und nicht zu viel lenken.

Zum Abschluss durften wir eine Runde mit dem Drift-Profi Manfred Pfeiffenberger drehen.

8. Wir lieben driften: Würden wir auch gern können! Aber auf dem Beifahrersitz vom Drift-Profi im 457 PS starken Mercedes C63 AMG war's auch schön! Ach was, unglaublich!

9. Auf den richtigen Reifen kommt es an und auf den Fahrer. Da kann das Auto noch so viel High-Tech-Schnick-Schnack haben. Bringt nicht viel...

10. Die große Liebe heißt nicht Alex, Andi oder Anton sondern AMG: Sorry, Männer! Bei 300 PS und mehr können selbst wir nicht Nein sagen. Und am liebsten würden wir gleich nochmal! Danke Bridgestone für dieses PS-starke Erlebnis!

Winterreifen gegen Sommerreifen

Christian Mathes von Bridgestone zeigte den Unterschied zwischen Sommerreifen (rechts) und Winterreifen (links).

Reifen-Tipps vom Profi

Wir haben mit Reifen-Profi Christian Mathes, Manager Motorpresse DACH bei Bridgestone, gesprochen und ihm ein paar Fragen gestellt.

Jolie.de: Was macht einen guten Winterreifen aus?
Christian: Beim Kauf von Winterreifen sollte man darauf achten, dass die Reifen nicht nur eine M+S-Markierung auf der Seitenwand aufweisen, sondern auch das Schneeflockensymbol, welches einen wirklichen Winterreifen auszeichnet. Die Vorteile von Winterreifen: Sie greifen besser bei Schnee und Eis sowie tieferen Temperaturen, weil sie ein gröberes Profil, eine spezielle Lammellentechnologie und eine kältetaugliche Gummimischung besitzen. Außerdem sorgen sie für einen kürzeren Bremsweg, bessere Traktion und besseres Lenkverhalten auf Schnee und Eis und bieten daher insgesamt eine höhere Verkehrssicherheit. Bereits bei niedrigen Temperaturen im einstelligen Bereich ist man mit Sommerreifen auch ohne Schneefall nicht mehr sicher unterwegs.

Jolie.de: Reicht nicht auch ein Ganzjahresreifen für den Winter?
Christian: Ein Ganzjahresreifen ist immer ein Kompromiss. Ein Winterreifen ist der Spezialist für den Winter, der Sommerreifen für den Sommer. Ein Ganzjahresreifen wird nie beide Eigenschaften perfekt kompensieren. Wer die Möglichkeit hat, das Fahrzeug notfalls stehen zu lassen, kann durchaus Allwetterreifen einsetzen. Für eine wirklich sichere Performance bei Schnee und Eis ist der spezielle Winterreifen empfehlenswerter.

Jolie.de: Wie entscheidend sind gute Reifen in Gefahrensituationen?
Christian: In unserer aktuellen Mediakampagne weisen wir darauf hin, dass Reifen das einzige Sicherheitssystem am Fahrzeug sind, das einen direkten Kontakt zur Fahrbahn hat. Schlechte Reifen kann man zum Beispiel nicht durch ein ABS System ersetzen. Gerade in Gefahrensituationen sorgen hochwertige Reifen für einen besseren Grip und ein besseres Brems- und Handlingverhalten – gerade auch bei schnellen Lenkmanövern.

Unser Fazit

Ein Winterfahrtraining können wir euch wirklich nur ans Herz legen. Denn auch wir mussten am Wochenende feststellen, dass man sich in Gefahrensituationen erstmal total falsch verhält. Und Ladies, spart nicht an den Winterreifen! Auch wenn man sich dafür noch so schöne Taschen und Schuhe kaufen könnte, die bringen keine Sicherheit auf verschneiten, eisigen Straßen...