Dieses junge Mädchen wurde als "Monster" beschimpft - und wird vielleicht bald Miss Universe Malaysia

Die 20-jährige Evita Patcey Edgar Delmundo hatte als Kind mit Mobbing zu kämpfen. Seit ihrer Geburt bedecken dunkelbraune Muttermale ihren ganzen Körper, Klassenkameraden beschimpften sie als "Monster" oder nannten sie "Chocolate-Chip-Cookie". Doch jetzt will die junge Malaiin es allen zeigen – und nimmt an der Wahl zur Miss Universe Malaysia teil.

Die 20-jährige Evita ist Teilnehmerin der diesjährigen Miss Universe Malaysia-Wahl

Sie hat einen außergewöhnlichen Look: Die 20-jährige Evita ist Teilnehmerin der diesjährigen Miss Universe Malaysia-Wahl

"In der Grundschule wollte niemand mit mir befreundet sein", sagt Evita in einem Interview mit Elle Malaysia. "Ich erinnere mich an einen Lehrer, der zwei Mädchen bitten musste, mich in der Pause zu begleiten, und sie flüsterten: 'Warum müssen wir sie wie eine Prinzessin behandeln?' Es brach mir das Herz. Ich sagte ihnen, dass sie mir nicht folgen müssen und sie gingen sofort los. Im Grunde war ich ein einsames Mädchen."

Ihren einzigartigen Körper zu lieben lernte die Studentin im Alter von 16 Jahren auf einer Kirchenfreizeit. "Ich habe wirklich gelernt, mich selbst zu lieben und mit anderen zu kommunizieren", sagt Evita, die oft  darüber nachdachte, ihre Muttermale  zu entfernen. Doch Ärzte rieten ihr ab, zu gefährlich. "Das war wohl das erste Mal, dass ich wirklich anfing zu akzeptieren, wer ich war und wie ich aussehe."

Ihr erstes Vorsprechen für die Wahl zur Miss Universe Malaysia fand am 17. Juni statt, nun wartet sie darauf, in die nächste Runde zu gelangen. Ob es klappt, weiß sie noch nicht, doch ein Erfolg war es für die 20-Jährige allemal. Denn selbst wenn es ihr nicht gelingt, das dazugewonnene Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein hat sie noch stärker gemacht. "Ich hoffe das Beste. Wenn ich es hier nicht schaffe, gibt es immer noch andere Plattformen."

Wir drücken ihr alle Daumen, denn sie macht einmal mehr darauf Aufmerksam, dass man wahre Schönheit und Menschlichkeit nicht an klassischen Schönheitsidealen messen sollte – und das wir jeden Körper lieben sollten, so einzigartig und besonders er auch ist.