Dunkin Donuts: Steht die Fast-Food-Kette vor der Schließung?

- Schlechte News für alle Fast-Food-Fans und Donut-Lover: Die Betreiber der deutschen Donut- und Kaffeekette "Dunkin' Donuts" haben einen Insolvenzantrag gestellt und das könnte bedeuten, dass schon bald ein Großteil der Filialen schließen muss.

Dunkin' Donuts

Zwei deutsche Betreiber der Fast-Food-Kette "Dunkin' Donuts" haben einen Insolvenzantrag gestellt.

32 "Dunkin' Donuts"-Filialen in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Leipzig sind betroffen

Zwei deutsche Betreiber der Donut- und Kaffeekette Dunkin' Donuts haben laut dem "Kölner Stadtanzeiger" einen Insolvenzantrag gestellt. Laut der Online-Ausgabe der Zeitung sollen insgesamt 32 Filialen und insgesamt 260 Mitarbeiter in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Leipzig betroffen sein und vor der Schließung stehen. Bis November wollen die Betreiber einen Sanierungsplan formulieren und umsetzen. Bis dahin wird der Betrieb erst einmal weiterlaufen und auch die Löhne der betroffenen Mitarbeiter seien in den kommenden drei Monaten noch über das Insolvenzgeld gesichert, heißt es. Wie es dann weitergeht ist bislang unklar.

Gründe für den gestellten Insolvenzantrag ist laut dem Franchise-Unternehmen der eingeführte Mindestlohn und unprofitable Neueröffnungen. Deshalb mussten einige neu eröffnete "Dunkin' Donuts"-Filialen auch sofort schließen. Zudem stagniere der Umsatz an Bahnhöfen seit vielen Jahren. "Infolge des zunehmenden Fernbusverkehrs hat sich dort die Laufkundschaft spürbar verringert", heißt es in einem Statement gegenüber dem "Kölner Stadtanzeiger".