Diese Nachricht sollte jeder Mann lesen

Eine Instagram-Userin hat in einem Post ihren Gefühlen freien Lauf gelassen und in einer Tirade ihrem Ärger gegen Männer, die meinen, Frauen hinterherpfeifen, sie zu verfolgen oder gar auf öffentlicher Straße berühren zu müssen, Luft gemacht. Und wir finden, was Instagram-Userin Akasha da unter ihrem Post geschrieben hat, ist etwas, das jeder Mann einmal gelesen haben sollte. Denn sonst werden sie wohl nie verstehen, wie es sich anfühlt, wenn man nachts auf dem Nachhauseweg den Schlüssel zwischen die Finger klemmt, um sich im Notfall wehren zu können. Lest hier, was Akasha geschrieben hat!

Ängstliche Frau auf der Straße

Männer können sich wahrscheinlich nicht vorstellen, wie sich Frauen manchmal dabei fühlen, wenn sie alleine unterwegs sind. Das will eine Instagram-Userin jetzt ändern ...

Akashas Instagram-Profil ist leider auf privat gestellt, sodass wir euch den Post nicht zeigen können. Aber Screenshots davon gehen gerade durch die Sozialen Netzwerke und werden von Frauen auf der ganzen Welt geliked (auf Tumblr hat sie dafür schon über 30.000 Likes bekommen!), geteilt und retweeted. Einen Screenshot von Akashas Post (verfasst in englischer Sprache) findet ihr zum Beispiel auf Tumblr. Frei übersetzt steht in ihrer Ansprache an alle Männer da draußen:

"Jungs, ihr denkt euer Verhalten ist harmloser Spaß und wir Mädchen reagieren über, wenn ihr uns hinterherpfeift, aber ich erkläre euch das mal:

Wenn ihr uns straßenlang hinterherlauft und wir dabei auf unserer Handy starren, damit es so wirkt, als würden wir euch nicht sehen, dann achten wir tatsächlich sehr auf euch. Wir sind auch im Gruppenchat und geben unseren fünf besten Freundin detaillierte Angaben zu eurem Aussehen, eurer Kleidung und teilen unseren Standort, damit sie wissen, nach wem sie suchen müssen, sollte etwas passieren.

Wenn ihr uns auf der Straße am Arm packt, weil ihr mit uns ins Gespräch kommen möchtet und euch nach ein Paar Tagen wundert, warum wir diesen Weg nicht mehr nehmen, dann liegt das daran, dass wir jetzt Umwege nehmen, damit ihr uns nicht mehr begrapschen könnt.

Wenn ihr uns auf Partys seht und Witze darüber reist, dass Mädchen immer in Grüppchen aufs Klo gehen, dann tun wir das, weil wir uns in Gruppen sicherer fühlen und zu dritt können wir einen von euch viel leichter abwehren, als wir das alleine könnten.

Für euch ist das alles nur Spaß, aber wir haben Angst. Ihr seid Fremde, doch auf der Straße sprecht ihr uns mit dem größten Selbstbewusstsein an. Das ist nicht lustig.

Wir wachsen mit den Geschichten unserer Mütter/Tanten/Schwestern/Freundinnen auf, die von ihren Treffen mit Männern erzählen und das Gefühl vermitteln, dass sie ihnen etwas schuldig seien. Aber wir sind euch nichts schuldig. Wenn euch jemand entgegenkommt, den ihr nicht kennt, dann sagt einfach nur 'Hallo‘. Hört auf damit, uns zu verfolgen. Hört auf damit, uns zu begrapschen. Hört auf damit, unsere Aufmerksamkeit einzufordern, wenn wir einfach nur in Frieden gelassen werden wollen.

Denkt im Sommer 2017 daran!“

Dem haben wir wirklich überhaupt nichts hinzuzufügen. Bravo, Akasha, dass du es so auf den Punkt gebracht hast. Und wir hoffen, dass sich die Jungs an ihre Worte erinnern, wenn sie das nächste Mal darüber nachdenken, einer Frau zu folgen, ihr hinterherzupfeifen oder sie sogar zu berühren.