Deshalb ist es besser, weniger Freunde zu haben

- Weniger ist mehr! Klasse statt Masse! Quantität statt Qualität! Was für Kuchen, Schokolade und Wochenende nicht gilt, trifft auf Freundschaften zu. Weniger Freunde zu haben ist besser für eure Gesundheit, so das Ergebnis einer Studie. Es steckt aber noch mehr dahinter!

Wer als Teenager unbeliebt war, ist als Erwachsener glücklicher.

Wer als Teenager unbeliebt war, ist als Erwachsener glücklicher.

Ihr wart als Teenager eher unbeliebt? In der Schule hattet ihr keine riesige Schar an Freunden um euch, sondern nur wenige innige Freunde, mit denen ihr durch dick und dünn gegangen seid? Glückwunsch!

Der Grund für unsere Beglückwünschungen liegt im Ergebnis einer aktuellen Studie, die im amerikanischen Magazin Child Development veröffentlicht wurde. Studienteilnehmer waren knapp 170 junge Erwachsene, die über einen Zeitraum von 10 Jahren im Alter von 15 - 25 beobachtet wurden. Im Vordergrund standen die Freundschaften der Teilnehmer sowie ihre psychische und gesundheitliche Verfassung. Auch der Freundeskreis der teilnehmenden Personen wurde mit einbezogen. Die Studienteilnehmer mussten neben Informationen zu vertrauten Personen in ihrem Leben auch Auskunft geben über ihr Wohlbefinden, hierbei wurden mögliche Anzeichen von Depression sowie Emotionen wie Angst, Selbstwertgefühl und soziale Akzeptanz bewertet.