Das Einmaleins der Soft Skills

Kommunikationsstärke, Analysefähigkeit, Flexibilität – Soft Skills, die in nahezu jeder Stellenanzeige gefordert werden, sind keine leeren Phrasen, sondern wichtige Kompetenzen, die nicht nur im Zweifelsfall für oder gegen einen Bewerber sprechen!

Wir decken auf: Welche Soft Skills stehen bei Arbeitgebern hoch im Kurs? (Bild: Getty Images)

Wir decken auf: Welche Soft Skills stehen bei Arbeitgebern hoch im Kurs? (Bild: Getty Images)

Soft Skills können meist nicht klar voneinander abgegrenzt werden. Sie erfordern bestimmte Verhaltensweisen, zeigen sich erst in konkreten Situationen und die Liste an „weichen“ Eigenschaften ist schier unendlich. Jolie.de nennt die Wichtigsten und zeigt, wie Sie diese am besten präsentieren können.
Diese Soft Skills stehen bei Arbeitgebern besonders hoch im Kurs:
Teamgeist: „Wir“ statt „Ich“. Eigenschaft einer Gruppe von Menschen, die gemeinsam eine Aufgabe bewältigen, sich gegenseitig unterstützen, begeisterungs- und leistungsfähig sind und Aufgaben untereinander aufteilen.
Flexibilität: Wer sich selbst als „flexibel“ bezeichnet, sollte sich schnell auf neue Menschen und Situationen einstellen können und stressresistent sein.
Soziale Kompetenz: Meint einen sozialen, weil respektvollen und achtsamen Umgang mit anderen Menschen. Das eigene Verhalten wird auf gemeinsame Werte hin ausgerichtet. Gehört auch dazu: Verantwortungsbewusstsein!
Belastbarkeit: Belastbar sein bedeutet nicht, alles hinnehmen zu müssen! Vielmehr ist damit die Fähigkeit gemeint, auch in Stresssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und auch unter Zeitdruck qualitativ hochwertige Ergebnisse abzuliefern. Dazu gehören Ausgeglichenheit, Konzentrationsfähigkeit und Selbstdisziplin.
So stärken Sie Ihre Soft Skills:

1. Ziehen Sie Bilanz: Welche Stärken und Schwächen haben Sie?
Überlegen Sie, welche Kompetenzen Sie bei früheren Projekten gebraucht haben. Welche Probleme gab es? Seien Sie ehrlich: Wer seine Schwachpunkte kennt, kann sich bereits im Vorfeld überlegen, wie er diese in ein möglichst positives Licht setzt.

2. Richtig Präsentieren: So verkaufen Sie sich nicht unter Wert!
Ihre Stärken dürfen ruhig erwähnt werden – zum Beispiel in der Bewerbung. Hier können Sie auf berufliche Projekte eingehen, die Soft Skills belegen oder ehrenamtliche Tätigkeiten erwähnen.

3. Anwenden und Üben: Über viele Soft Skills verfügen Sie bereits.
Häufig werden Soft Skills in so genannten Assessment Centern geprüft. Hierbei geht es vor allem um Rollenspiele oder Diskussionen, die gut geübt werden können (z.B. Hesse/Schrader: Assessment Center. Das härteste Personalauswahlverfahren bestehen. Eichborn Verlag, 22,90 Euro). Werden Sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, präsentieren Sie sich von Ihrer Schokoladenseite: Die Wahl eines angemessenen Outfits, aufmerksames Zuhören und Kommunikationsstärke sind Schlüsselmerkmale, die Ihrem potentiellen Arbeitgeber Ihr Interesse signalisieren.

Alle Infos in unserem Special: Bewerbung

Hier könnt ihr schauen, wie es um eure Softskills bestellt ist: Soft-Skill-Test!