Candida Diät – Wohlbefinden durch mehr Darmgesundheit

- Pilzinfektionen im Darm durch den Candida Pilz sind oft sehr schwer zu diagnostizieren. Abhilfe bei Symptomen, die auf eine Candida Infektion hinweisen, verspricht die sogenannte Candida Diät, die Betroffenen durch eine bessere Darmgesundheit mehr Wohlbefinden verspricht … und dabei können zudem noch überschüssige Pfunde purzeln. Hier beantworten wir euch die wichtigsten Fragen zur Candida Diät!

Frau mit gesundem Frühstück

Probiotischer Joghurt ist ein wichtiger Bestandteil der Candida Diät

Was ist die Candida Diät?

Die Candida Diät ist eine zuckerarme, entzündungshemmende Ernährungsweise, die besonders großen Wert auf die Darmgesundheit legt. Als Teil der Candida Diät wird auf Zuckersorten, die den sogenannten Candida Pilz füttern, verzichtet. Bei dem Candida Pilz handelt es sich um eine Hefegattung, die Pilzinfektionen hervorrufen kann. Um das zu vermeiden werden im Rahmen der Candida Diät Lebensmittel wie raffinierter Zucker, Fast Food, stärkehaltige Gemüsesorten, Kaffee und Gluten vom Speiseplan gestrichen. Stattdessen stehen viele gesunde Proteine, gesunde Fette, Vollkornprodukte, fermentierte Speisen und geringe Mengen an zuckerarmen Obst auf dem Menü. In dem Zusammenhang solltet ihr euch auch das hier ansehen: Darmpilz und was dagegen hilft

Fodmap Diät: Für alle Blähbauch-Geplagten gibt's jetzt Soforthilfe!

FODMAP ist die Abkürzung für "fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols". Bei einer FODMAPs reduzierten Ernährung werden bestimmte Lebensmittel gemieden, um Beschwerden wie beispielsweise Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe oder Durchfall zu lindern. Auch Menschen mit Reizdarmsyndrom verspricht die Fodmap-Ernährung Besserung. Reduziert werden hierbei Nahrungsmittel mit hohen Anteilen von Fructose, Lactose, Fruktane, Galactane und Polyole. Wie klären auf, wie das in der Praxis genau aussehen kann und wie sich eine Low Fodmap Ernährung in den Alltag integrieren lässt. Plus: Wir haben leckere Fodmap Rezepte!
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Was ist das Ziel der Candida Diät?

Das Ziel dieser Ernährungsweise ist allen voran eine gute Darmgesundheit, um bestehende Pilzinfektionen zu bekämpfen und künftig zu vermeiden. Wer also an Symptomen wie chronischer Müdigkeit, einer belegten Zunge, Verdauungsbeschwerden, Lebensmittelunverträglichkeiten und einem geschwächten Immunsystem leidet, sollte sich also überlegen, auf die Candida Diät umzusteigen.  Obwohl Gewichtsverlust nicht das primäre Ziel der Candida Diät ist, können durch die zuckerarme Ernährung zudem überschüssige Pfunde purzeln. Deshalb wird gerade sehr schlanken Personen, die sich nach den Regeln der Candida Diät ernähren, empfohlen, reichlich gesunde ungesättigte Fettsäuren zu sich zu nehmen.

Low Carb Diät

Die Low Carb Diät ist absolut im Trend. Das liegt mitunter an zahlreichen Stars, die auf kohlenhydratreduzierte Kost schwören, um einige Pfunde zu verlieren. Aber wie gesund ist der Verzicht auf Kohlenhydrate wirklich, welche Low Carb Diäten gibt es und wie funktionieren sie im Alltag? Wir haben alle Infos zum Diättrend der Stunde und verraten, für wen die Low-Carb-Methode zum Abnehmen tatsächlich geeignet ist.
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Wie funktioniert die Candida Diät?

Die Candida Diät läuft in drei Phasen ab. Die erste Phase ist die Detox-Phase. Obwohl es sich dabei um einen optionalen Schritt handelt, raten Experten dazu, vor dem Beginn der Diät einige Tage lang zu entgiften. Das bedeutet: während der Detox-Kur wird viel Wasser getrunken, um möglichst viele Candida Pilze aus dem Darm zu spülen. Salat und gedämpftes Gemüse sind ebenfalls erlaubt. Danach kann die Candida Diät auch schon losgehen. Ab jetzt wird auf Zucker, stärkehaltiges Gemüse, die meisten Obstsorten, Koffein und Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index verzichtet. Zusätzlich dazu werden vermehrt Lebensmittel gegessen, die dabei helfen, den Candida Pilz zu bekämpfen. Dazu gehören vor allem probiotische und antimykotische Speisen wie Joghurt oder Steckrüben. Diese Phase kann je nach Erkrankungsgrad einige Wochen bis zu einigen Monaten andauern. Die dritte und letzte Phase beginnt nachdem die Candida Pilzinfektion geheilt wurde. Jetzt können ehemals "verbotene" Lebensmittel wieder langsam in die Ernährung aufgenommen werden. Dabei ist es wichtig, die Reaktion des Körpers auf die neuen Lebensmittel zu beobachten, um eine erneute Infektion zu vermeiden.

Blähungen: Ursachen und was dagegen hilft

Blähungen, Flatulenzen, Luft im Bauch und andere Verdauungsprobleme sind noch immer Tabuthemen, die gerne totgeschwiegen werden. Zu Unrecht, denn Betroffene leiden häufig sehr unter den Beschwerden, trauen sich kaum mehr unter Menschen - dabei gibt es Abhilfe und mit einfachen Mitteln lassen sich Blähungen häufig in den Griff bekommen. Wir klären über die Ursachen auf und verraten, welche Mittel gegen Blähungen tatsächlich helfen, was die Ernährung damit zu tun hat, wann Hausmittel ausreichen und wann ein Gang zum Hausarzt unumgänglich ist!
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