Böse Freundinnen sind die besten Freundinnen

- Regina wollte nur das Beste für Cady, deswegen war Rachel McAdams in Girls Club so böse zu Lindsay Lohan! Bewiesen hat das jetzt, wie könnte es anders sein, die gute alte Wissenschaft. Wie sich herausstellt, sind böse Freundinnen in Wirklichkeit die besten Freundinnen!

Böse Freundinnen meinen es gut und sind in Wahrheit die besten Freundinnen

Studie beweist: Deine "böse" Freundin meint es gut!

Wir haben sie alle. Die eine Freundin, die nicht zu allem Ja und Amen sagt. Sie gibt uns Kontra und sagt Dinge, die wir vielleicht nicht hören möchten. Wenn uns das neue Kleid blass aussehen lässt, redet sie Tacheles. Wenn wir an einer schwierigen Aufgabe scheitern werden, nimmt sie kein Blatt vor den Mund und kündigt unser Versagen schon im Voraus groß an.

 

Wer hinter solchen bissigen Kommentaren und fiesen Seitenhieben etwas Böses vermutet, liegt jedoch falsch. Eine in der Zeitschrift Psychological Science veröffentlichte Untersuchung zeigt, dass sich Boshaftigkeiten insgeheim auch als gute Taten und Absichten herausstellen können. Wie Wissenschaftler Belén López-Pérez verrät, kann eine Person "grausam sein, um nett zu sein."

Grausam sein, um nett zu sein

Bringt eine Person einen Freund dazu, sich schlechter zu fühlen, tut sie dies nur, wenn dieses schlechte Gefühl für die andere Person einen positiven Effekt mit sich bringt, so López-Pérez. Laut Untersuchungsergebnissen kann ein solches selbstloses Verhalten, das auf den ersten Blick aber bösartig erscheint, in verschiedenen Alltagssituationen auftreten. Redet euch eure Freundin immer wieder ein, dass ihr durch die anstehende Prüfung rasseln werdet, verfolgt sie damit ein eigentliches positives Ziel und möchte euch zu mehr Einsatz motivieren. Zu verdanken haben wir dieses "grausam, aber nette Verhalten" unserem Einfühlungvermögen, wie die Studie nahelegt.

Eure 'böse" Freundin hat also doch ein Herz aus Gold, auch wenn sie es nicht immer zeigt. Ende gut, alles gut!