Skipisten & Hotspots der Profi-Wintersportler

"Einmal so fahren wie die Profis", dachte sich unsere Autorin und machte sich inklusive Snowboard auf den Weg nach Österreich, um die Pisten der Ski- und Snowboard-Elite zu testen. Gelandet ist sie in Pichl bei Schladming, wo der Weltcupberg "Reiteralm" circa 2.000 Meter in die Höhe ragt.

Ein Paradies für alle Snowboarder und Skifahrer: die Weltcupstrecke der

Ein Paradies für alle Snowboarder und Skifahrer: die Weltcupstrecke der "Reiteralm"

Die "Reiteralm" gehört neben "Hauser Kaibling", "Planai" und "Hochwurzen" zur Vier-Berge-Skischaukel in der Dachstein-Tauern-Region und bietet insgesamt 115 Pisten-Kilometer mit 46 Skiliften: In der Tageskarte für 38,50 Euro sind alle vier Berge inklusive.

Ganz schön beeindruckend! Wo soll man da nur anfangen? Am besten gleich in die Vollen gehen und die Weltcupstrecke der "Reiteralm" ausprobieren: Mit dem Sechser-Sessellift geht es auf 1.850 Meter, wo die Prominenz des Wintersports regelmäßig in den Startlöchern steht. Da kann es schon mal passieren, dass die spanische Nationalmannschaft auf ihren Skiern vorbeirauscht. Allein in diesem Jahr haben neben dem österreichischen Herren-Team, die norwegische Slalom-Mannschaft und die schwedischen Weltcup-Läuferinnen auf der bekannten Piste trainiert. Im April 2008 ist es wieder soweit und vier alpine Wettbewerbe (die FIS Masters WM) werden auf der "Reiteralm" ausgetragen: Slalom, Super G und zwei Riesentorläufe werden stattfinden, bei denen mehr als 500 Teilnehmer ins Rennen gehen.

Wer nach einem Tag im Schnee immer noch nicht genug hat, der hat abends die Möglichkeit, die Pisten des Nachbarbergs "Hochwurzen" zu testen: Drei Kilometer Piste werden jede Nacht beleuchtet und sind ein Highlight für alle Nachtschwärmer.

Auch Profis brauchen mal eine Pause

Auf der Reiteralm gibt es unzählige urige Hütten, die zur Einkehr einladen: Die direkt auf dem Gipfel gelegene"Almbar" lädt zum fetzigen Après-Ski, in der "Schnepf'n-Alm" gibt's leckere österreichische Spezialitäten und das"Jagastüberl"hat mit Abstand die beste Lumumba in der Dachstein-Tauern-Region.

Und wo schlafen die Profis nach ihrem harten Training? Natürlich mitten auf der Piste. Das Vier-Sterne-Hotel "Gut Raunerhof" ist direkt an der Piste gelegen und verschafft einen herrlichen Ausblick über die verschneiten Nachbarberge (je nach Saison kostet ein Standard-Doppelzimmer im Winter zwischen 79 und 124 Euro). Wenn es draußen langsam zu dämmern beginnt, sieht man vom Wellnessbereich aus die Skifahrer zur letzten Talabfahrt aufbrechen, während man selbst die müden Knochen in der Saunalandschaft erholen kann. Auch das Essen bei Familie Erlbacher ist exquisit: Das Hotel hat einen eigenen integrierten Biobauernhof und verarbeitet deshalb fast ausschließlich Bioprodukte aus der eigenen Herstellung.

Einen Absacker genehmigt man sich am besten in der hoteleigenen Bar "Hochsitz": Die Fotos an der Wand verraten, dass hier auch schon US-Skirennläufer Bode Miller den Tag hat ausklingen lassen. Ob er nach einem Profi-Ski-Tag wohl auch so erschöpft war wie unsere Autorin Sabrina Doschek?

Mehr Infos zum "Gut Raunerhof"

Mehr Infos zum Skigebiet "Reiteralm"

Wer für die Piste gerüstet sein will, braucht die richtige Kleidung: