Jetzt ist es offiziell: Erstgeborene Kinder sind intelligenter!

- Wenn ihr jüngere Geschwister habt, haben wir interessante Nachrichten für euch: ihr seid euren kleinen Brüdern und Schwestern intellektuell überlegen. Was ihr eigentlich schon immer wusstet, haben schottische Wissenschaftler jetzt auch ganz offiziell bestätigt. So konnten sie in einer Studie nachweisen, dass Erstgeborene intelligenter sind.

Chiarra Ferragni und ihre Schwester Valentina

Wenn man dieser Studie glauben darf, ist Bloggerin Chiara Ferragni intelligenter als ihre kleine Schwester Valentina Ferragni.

Was dahinter steckt? Frischgebackene Eltern kümmern sich in der Regel viel intensiver um ihre erstgeborenen Kinder. Mit dem zweiten oder dritten Sprössling sind sie im Umgang schon viel routinierter … und auch entspannter. Im Rahmen einer Studie haben Forscher der University of Edinburgh bemerkt, dass Eltern mit ihrem ersten Kind mehr lesen, basteln und musizieren … wichtige geistige Reize, die den Zweitgeborenen dann fehlen. Während Erstgeborene also noch First Class Pflege und Erziehung genießen, muss für ihre Geschwister das Economy-Paket ausreichen. Das hat zwar für die jüngeren Geschwister den Vorteil, dass sie häufig mehr Freiheiten haben und weniger überbehütet werden. Doch die viele elterliche Aufmerksamkeit hat auch einen positiven Einfluss auf die Gehirnentwicklung der Erstgeborenen.

So haben die Forscher bei Intelligenztests festgestellt, dass Erstgeborene besser abschneiden, als ihre jüngeren Geschwister … und das schon in einem Alter von nur einem Jahr! Und der Vorteil zieht sich durchs ganze Leben. Andere Untersuchungen haben ergeben, dass ältere Geschwister nämlich auch besser ausgebildet, erfolgreicher und wohlhabender sind. All das lässt sich auf die Früherziehung zurückführen. Erstgeborene bekommen im Alltag mehr Unterstützung von ihren Eltern  – zum Beispiel durch mehr Aufmerksamkeit und gemeinsame Aktivitäten. Das regt die Denkfähigkeit an. Dass ältere Geschwister ihren Eltern auch häufig unter die Arme greifen und bei der Erziehung ihrer kleinen Brüder und Schwestern helfen, prägt die Denkfähigkeit zudem weiter aus.

Die Ergebnisse der Studie aus Schottland bestätigen, dass unsere Intelligenz nicht nur von unseren Genen beeinflusst wird. Einen viel wichtigeren Einfluss hat unsere Sozialisierung, unsere Umwelt und wie wir gefördert werden. So werden Erstgeborene durch ungeteilte Aufmerksamkeit in jungen Jahren und viel Förderung und Verantwortung von ihren Eltern zu Intelligenzbestien erzogen.

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