Naturhaarfarbe intensivieren: Natur pur kann am schönsten sein

- Die Haare wirken stumpf und auf eine neue Farbe habt ihr keine Lust? Prima! Dann intensiviert doch einfach das, was ihr habt: Eure Naturhaarfarbe oder die letzte Coloration!

Glänzendes Blond: Kein Problem für die Bottega Veneta-Models - und für Sie jetzt auch nicht mehr! (Bild: BST Photos)

Glänzendes Blond: Kein Problem mit den richtigen Tricks! (Bild: Thinkstock)

Um die eigene Haarfarbe - und natürlich auch die Colorierung - zu intensivieren und sie so glänzend und strahlend hinzubekommen wie nach einer Tönung, gibt es mittlerweile tolle Möglichkeiten, zum Selbermachen, beim Friseur und im Drogeriemarkt.

Tricks für jede Haarfarbe

Farbintensivierend wirkt bei blondem Haar Zitronensaft. Dazu einfach den Saft einer Zitrone mit Wasser oder Kamillentee strecken, auf das Haar geben, kurz einwirken lassen und ordentlich ausspülen. Für ein optimales Ergebnis kann die Behandlung regelmäßig wiederholt werden, aber nicht häufiger als ein Mal im Monat. Wer sich bei hellem Haar unsicher ist, sollte sich Tipps und Tricks im Friseursalon holen und gegebenenfalls auf professionelle Proteintönungen zurückgreifen.

Wer rote Haare hat, für den bedarf es schon etwas mehr Vorbereitung: Ihr kocht eine Handvoll Lorbeerblätter in etwa einem Liter Wasser ab, 15 Minuten lang. Nehmt danach die Lorbeerblätter aus dem Sud und spült euer Haar mit dem Lorbeerwasser. Danach noch einmal kurz mit Wasser nachspülen und die Haare glänzen schön rötlich. Auch mit einer Tasse Sandelholz - erhältlich in der Apotheke - lässt sich ein ähnlicher Effekt erzielen.

Trägerinnen dunkler Haare haben es etwas einfacher. Dunkle Haare lassen sich mit einer Espresso-Kur intensivieren: Dafür einfach eine Tasse Espresso ins Haar geben. Nach einer kurzen Einwirkungszeit kann die Kur ausgewaschen werden. Fertig.

Aber natürlich hält auch die Wissenschaft etwas für unsere Naturhaarfarben parat...

Wer sich nicht an die Naturkuren traut, kann bei seinem Friseur nach einer Proteintönung fragen: So bieten beispielsweise "Sebastian"-Salons diese nährstoffreiche Variante an. Aber Vorsicht: Wer eine Colorshine-Tönung verlangt (kostet um die 50 Euro), sollte seinem Friseur wirklich vertrauen. Wenn der sich nämlich für den falschen Ton entscheidet, wird zwar eine Haarfarbe intensiviert, aber manchmal geht die Nuance in die falsche Richtung: Also ruhig aussprechen, dass man eher den Rotstich hervorheben möchte und nicht den aschblonden Unterton.

Die Glazing-Methode lässt die eigene Haarfarbe wieder strahlen

Wer sich nicht an die Naturkuren traut, kann bei seinem Friseur nach einer Proteintönung fragen: So bieten beispielsweise "Sebastian"-Salons diese nährstoffreiche Variante an. Aber Vorsicht: Wer eine Colorshine-Tönungverlangt (kostet um die 50 Euro), sollte seinem Friseur wirklich vertrauen. Wenn der sich nämlich für den falschen Ton entscheidet, wird zwar eine Haarfarbe intensiviert, aber manchmal geht die Nuance in die falsche Richtung: Also ruhig aussprechen, dass man eher den Rotstich hervorheben möchte und nicht den aschblonden Unterton.

In Eigenregie macht es uns ein Produkt von John Frieda nun besonders einfach: "Luminous Colour Glaze Clear Shine". Nachdem es bereits für Brünette, Rothaarige und Blondinen das Salon-Glazing für zuhause gab, kommt nun die farbneutrale Variante. Das Glazing kann als Blitzkur nach der Haarwäsche (drei Minuten!) aufgetragen, oder, um richtig toll glänzendes Haar zu bekommen, wie eine Tönung angewendet werden. Der Clear Shine Glaze wird dann einfach auf das trockene Haar gegeben, vom Ansatz bis in die Spitzen eingearbeitet, wo es mindestens 20 Minuten einwirkt. Danach auswaschen und ganz normal Haare schamponieren.

Das Ergebnis: Die eigene Haarfarbe leuchtet und strahlt und fühlt sich außerdem supergepflegt an. Die Glanz-Boost-Behandlung kann einmal wöchentlich durchgeführt werden und macht die Farben mit jeder Anwendung intensiver, ohne die Nuance zu ändern.