Die Frisur für jede Gesichtsform

- Vergesst für eine Sekunde die Trendfrisuren 2016: Denn bevor ihr euch für einen süßen Bob oder einen frechen Kurzhaarschnitt entscheidet, solltet ihr checken, ob die Wunschfrisur zu eurer Gesichtsform passt. Wir haben ein paar Tipps für euch: Die Frisur für jede Gesichtsform

Welche Gesichtsform habe ich?

Um eure Gesichtsform bestimmen zu können, streicht ihr am besten alle Haare aus der Stirn nach hinten. Blickt frontal in den Spiegel und zeichnet dann direkt auf dem Spiegel mit wasserlöslichem Stift oder auf etwas Brotpapier euren Haaransatz und das Gesicht nach. Was seht ihr?

Das ovale Gesicht:

Etwa eineinhalb mal so lang wie breit, die Wangenknochen sind etwas breiter als Kinnpartie und Stirn, wie bei Eva Longoria und Riley Keough.

Glückwunsch: Mit einem ovalen Gesicht könnt ihr nahezu jede Frisur tragen, von kurz bis lang, klassisch, mit Mittelscheitel oder süßen Löckchen.

Das runde Gesicht:

Runder Haaransatz und Kinnpartie, runde Wangen, offenes Gesicht, wie bei Selena Gomez und Kaley Cuoco ("Big Bang Theory").

Auch für Frauen mit runden Gesichtern gibt es unzählige Schnitte, die ihnen stehen. Am besten sind natürlich die Styles, die den Kopf etwas schlanker erscheinen lassen. Lasst ruhig die Stirn frei, das streckt das Gesicht. Einen Pony könnt ihr dann etwas zur Seite gekämmt tragen. Oder setzt auf Volumen im Deckhaar – und kein Volumen an den Seiten.

Raspelkurze Schnitte sind nicht unbedingt zu empfehlen, da sie das runde Gesicht zu sehr betonen. Am besten passen zu runden Gesichtern lange Haare, die das Gesicht umspielen.

Das eckige Gesicht:

Gerader Haaransatz, eckiger Kiefer, offenes Gesicht, wie bei Keira Knightley.

Man kann hier noch zwischen quadratischen und rechteckigen Formen unterscheiden, je nachdem wie breit euer Gesicht ist. Die Frisur, die zu euch passt, sollte eure Kinnpartie softer erscheinen lassen. Und das geht am besten mit kürzeren Stufen auf Wangenhöhe, die das Gesicht sanft umspielen und eurem Langhaarlook die nötige Kontur geben.

Aber auch ein lockerer Pony macht euren Style weicher. Die Haarlänge sollte mindestens bis knapp unterhalb des Kinns gehen und der Seitenscheitel sitzt besser als der Mittelscheitel.

Breitere, eckige Gesichter wirken weicher mit längeren Haaren und Volumen am Oberkopf. Die längeren, rechteckigen Gesichter sind dagegen besser mit Frisuren bedient, die dem Gesicht seitlich mehr Fülle verleihen, beispielsweise mit üppigen Locken.

Das herzförmige Gesicht:

Offene, weite Augenpartie, schmales Kinn, ein umgedrehtes Dreiec, wie bei Ruby Rose.

Für diese Gesichtsform sind alle Schnitte zu empfehlen, die die Stirnpartie etwas schmaler und die Kinnpartie etwas breiter erscheinen lassen: Ein Bop, der kurz unterhalb des Kinns endet. Und klar: hier passen auch die Kurzhaarschnitte perfekt zum Gesamtlook.

Generell gilt: Volumen und halblanges Haar, gerne auch mit vollem Pony, sind hier super angebracht. Locken können das Gesicht zudem an den schmalen Stellen üppiger wirken lassen.

Das lange Gesicht:

Schmales Gesicht, mit möglicherweise spitzen Kinn, wie bei Taylor Swift.

Hier passt der mittellange Look perfekt: Ein Seitenscheitel oder ein Pony wird das Gesicht runder erscheinen lassen und auch Stufen machen den Look weicher. Wenn ihr euer glattes Haar zu lang tragt, verlängert das auch optisch die Gesichtskonturen, deswegen solltet ihr ruhigen Gewissens zur Schere greifen und die Pracht auf Schulterlänge kürzen.

Lange Gesichter können auch gut den klassisch zurückgebundenen Pferdeschwanz tragen.

Ihr seid euch noch nicht ganz sicher, dann macht unseren Test:

Welche Frisur passt zu mir?