Clip-in Pony im Test

Ein Pony ohne den Griff zur Schere oder einen Gang zum Friseur? Clip-in Ponys machen‘s möglich! Aber eignen sich die falschen Bangs wirklich als Alternative zu einem richtigen Haarschnitt? Wir haben den Test gemacht – mit einem überraschenden Ergebnis!

Einfach ins Haar clipsen und fertig!? So schneidet der Clip-in Pony in unserem Test ab.

Einfach ins Haar clipsen und fertig!? So schneidet der Clip-in Pony in unserem Test ab.

Zugegeben, vor dem Test stand die Autorin dieses Artikels den Fake Bangs aus der Packung eher skeptisch gegenüber. Kann ein falscher Pony echt aussehen? Passt der Pony zur eigenen Haarfarbe oder ist der Unterschied auf den ersten Blick sichtbar? Fragen über Fragen, deren Antworten wir euch hier liefern.

Clip-in Pony im Haar befestigen

In unserem Test-Clip-in Pony von Great Lengths sind drei Clips befestigt, die das Anbringen des Ponys im Haar ganz einfach machen: Innerhalb weniger Sekunden kann das Haarteil mithilfe der kleinen Klammern im Haar befestigt werden. Gefertigt ist der falsche Pony aus synthetischen Fasern, die nicht ganz an die Haarstruktur echter Haare herankommen, sich aber trotzdem angenehm weich sowie geschmeidig anfühlen und natürlich fallen.

Der direkte Vergleich: Kollegin Larissa mit und ohne Clip-in Pony.

Zu Beginn sind die Ponyfransen im Gesicht und der Blick in den Spiegel etwas ungewohnt, trägt man den Clip-in Pony länger, legt sich dieses Gefühl allerdings. Die im Pony eingearbeiteten Clips sorgen für einen sicheren Halt, auch unseren kurzen aber intensiven Härtetest (Headbanging mit Nackenschmerzen am nächsten Tag inklusive) übersteht der Pony problemlos und bleibt an der richtigen Stelle sitzen.

Mit seinen etwas wilden Fransen kann uns der Fake Pony noch nicht richtig überzeugen, also muss die Schere her! Um dem künstlichen Haar mehr Struktur zur verleihen, spielen wir Friseur und schneiden den Pony, alle Hairstylisten bitte kurz weghören, mit einer Haarschere aus dem Drogeriemarkt gerade. Die Haare lassen sich leicht schneiden, ein bisschen schief wird der Pony dann allerdings doch, woran unsere zugegeben noch ausbaufähigen Fähigkeiten an der Haarschere nicht ganz unschuldig sind.

Die geschnittenen Clip-in Bangs überzeugen uns vor allem mit Pferdeschwanz, auch die Haarpartien an der Seite fallen hier schön um das Gesicht.

Her mit der Schere: Der geschnittene Clip-in Pony mit Pferdeschwanz und offenem Haar.

Der Übergang vom künstlichen Haar zum Naturhaar ist nahezu makellos und fällt nur bei ganz genauem Hinsehen auf. Freunde und Familie konnten wir ohne Probleme hinters Licht führen und von unserem spontanen und natürlich frei erfundenen Besuch beim Friseur überzeugen.

Unser Fazit? Der Clip-in Pony ist die perfekte Lösung für alle, die sich nur schwer von ihren Haaren trennen können, aber trotzdem gerne mit ihrem Look experimentieren und offen für Neues sind. Er ist zudem eine tolle Entscheidungshilfe für all diejenigen, die dem Friseur ihres Vertrauens einen Besuch abstatten möchten und vor der Entscheidung "Pony oder kein Pony?“ stehen.

Die Clip-in Bang von Hairdo Great Lengths ist in neun verschiedenen Farben, von hellem Swedish Blond bis dunklem Ebony Black, erhältlich und kostet 25,90 Euro. Für unseren Test haben wir den Clip-in Pony im Farbton Golden Wheat / Light Blond verwendet.