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Alternative Verhütungsmethoden wegen Hormonunverträglichkeit
Meine Freundin hat wegen Ihrer starken Migräne die Pille abgesetzt und welch wunder sie hat seitdem schlagartig aufgehört, nun überlegen wir welche Verhütungsmethode für uns auf Dauer in frage kommt, da Sie hormonelle Verhütungsmittel nicht verträgt. Kennt jemand gute alternativen auf langzeit gesehen (keine Kondome)???
Ich wäre euch dankbar für kontstruktive Tipps. Grüße vom Parfumfan |
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Hallo,
ich würde vorschlagen zunächst mal ein Gespräch mit einem/einer Frauenarzt/ärztin aufzusuchen. Da kann man mal über alles sprechen und vor allem über eure Einzelfallsituation. Ich würde zwar vorschlagen, dass ihr es mal mit der Temperaturmethode ausprobieren solltet, aber ich weiß ja nicht wie diszipliniert deine Freundin ist. Daher ist es schwierig richtige Tipps zu geben. Jede Frau hat so ihre Vorlieben oder Schwierigkeiten. Das kommt eben drauf an wie spontan man beim Sex sein möchte, welche Einstellung deine Freundin zu ihrem Körper hat und und und... Aber wie gesagt, die Temperaturmethode finde ich persönlich toll und mache das schon seit 2 Jahren. Und bin auch nicht schwanger geworden! ;) |
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Also wirklich sicher sind nun mal eigentlich nur Pille und Kondom (am besten beides...) oder die ganzen anderen hormonellen Sachen (Nuvaring, Implantat, Spritze etc.)
Die Temperaturmethode hat einen ziemlich hohen Pearl-Index und ich würde sie nur für Paare empfehlen, bei denen ein Kind keine Katastrophe wäre...Es gibt auch Messgeräte, die im Morgenurin die Hormonkonzentration feststellen und daran erkennen, ob der Sex "sicher" ist. Man muss aber wirklich konstant immer messen und genau wie bei der Temperatur-Methode kann man nicht immer Sex haben, wenn man gerade Lust hat. Es gibt natürlich auch noch die Spirale, aber die ist eben mit einem Eingriff beim Frauenarzt verbunden und viele Frauen haben Schmerzen oder es führt sogar zu einer Entzündung in der Gebärmutter. Ein Diaphragma wäre eine weitere Methode, also ein Kondom für die Frau, auf das dann noch ein Spermizied aufgetragen wird. Das Zeug bringt allerdings die Scheidenflora teilweise ganz schön durcheinander (Scheidenpilz o.ä. kann die Folge sein) und das Diaphragma kann verrutschen, sodass der Verhütungsschutz futsch ist und die Frau evtl. sogar zum Frauenarzt muss, um das Ding entfernen zu lassen. Alle diese Methoden sind also etwas, was die Frau doch ziemlich zur Alleinverantwortlichen macht und ihr im Extremfall sogar schaden kann (wie eine Pille es im Endeffekt ja auch tut) oder aber sie sind ziemlich unsicher. ich würde vielleicht dem Kondom doch noch eine Chance geben, was ist denn so schlimm an einem Gummi? Es ist auf jeden Fall unkompliziert, günstig und ungefährlich ![]() |
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Ja ich kann das teilweise bestätigen.. bei der Temp.-methode muss man diszilpiniert sein und an den Tagen um den Eisprung herum sollte man keinen Sex haben (um ganz sicher zu sein auch nicht mit Kondom) Ansonsten ist diese Methode sehr natürlich, sie greift nicht in die körperlichen Vorgänge ein und Frau lernt ihren Körper besser kennen und damit umzugehen. Dass man mal auf Sex verzichten muss, hat aber mMn einen positiven Nebeneffekt ;)
Die Methode ist auch gar nicht so unssicher wie manche vllt. behaupten. Ich glaube das "Problem" bei der Sache ist, dass wenn man nachlässig wird ist sie natürlich nicht besonders sicher. Genauso wenn man das Kondom vergisst ;) Bei dem Peal Index darf man nicht vergessen, dass er bestimmte Faktoren wie Häufigkeit des Sex nicht einberechnet. Deswegen ist der Pearl Index bei der Temp.-methode von 0,8-3 nur relativ aussagekräfit. Ich finde das ist sicher. Ansonsten kann ich nur zustimmen: Kondome sind nicht zu verachten, bei richtiger Anwendung ist das doch eine gute Sache :) |
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