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Alt 06.12.2011, 14:47 1 (permalink)  
 
Jolie-Lady
Benutzerbild von joyjolie
Registriert seit: 28.12.2010
Beiträge: 16
Gibt es eine hilfe gegen Anorexie?
Habe gerade folgenden Artikel gelesen und war sehr mitgenommen... wollte nur mal wissen ob es irgenwelche konkrete strategien gibt um diese krankheit zu besiegen?
Alt 09.12.2011, 16:22 2 (permalink)  
 
Jolie-Lady
Benutzerbild von Reeni84
Registriert seit: 09.11.2011
Beiträge: 22
Anorexie hat in der Regel psychische Ursachen. Je nachdem wie schwer der Verlauf ist, gestaletet sich auch die Behandlung. Magersüchtige werden meist nicht zu Hause behandelt, sondern in einer Klinik.
Ambulant wäre das Essverhalten kaum zu kontrollieren.
Muss Dir aber Recht geben, dass Berichte über die Krankheit sehr mitnehmen. Die meisten Erkrankten haben schwerste körperliche Erkrankungen, da dem Körper sämtliche Nährstoffe fehlen.
Die Behandlung der Anorexie dauert oft monatelang, manche kommen nie davon los und sterben früher oder später daran.
Ich kannte da mal eine Frau, die wog 26 Kilogramm bei einer Größe von 1,57 Meter. Fürchterlich!
Alt 12.12.2011, 07:17 3 (permalink)  
 
Jolie-Princess
Benutzerbild von helenkate
Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 37
Ich möchte einiges über das Thema Eßstörung berichten, da ich selber jahrelang davon betroffen war. Die Definitionen der verschieden ES-Typen habe ich kurz gefasst, da diese im Großen und Ganzen der Krankheiten bekannt sind. In meinem Bericht über meine eigene MS berichte darüber, dass es nicht immer gleich ablaufen muss und es auch a-typische Formen gibt.

Zudem findet ihr hier einen Bericht über das St. Agatha-Krankenhaus in Köln Niehl, sowie zwei Berichte über meine Aufenthalte dort.

Außerdem biete ich ein Forum an, bei dem sich echt jeder anmelden kann, der irgendwas zu dem Thema beisteuern möchte.

Du suchst vielleicht Betroffene, für eine Hausarbeit oder Interview oder einfach nur zum Austausch von Erfahrungen? Dann meld dich bei mir. Ich habe immer ein offenes Ohr und eine Antwort dauert im Regelfall nie länger als 2 Tage. (es sei denn ich bin für mehrer Tage verreist, aber das kommt eher selten vor.)
Alt 13.12.2011, 09:16 4 (permalink)  
 
Jolie-Lady
Benutzerbild von joyjolie
Registriert seit: 28.12.2010
Beiträge: 16
würde mich für deine Website interessieren... den Link den du angegeben hast führt nur zu einer Shansong seite... was auch immer dass sein soll..
Ich interessier mich prinzipelle WAS heut zu tage gemacht wird gegen dieser Krankheit
Alt 19.12.2011, 15:34 5 (permalink)  
 
Jolie-Babe
Benutzerbild von griesbrei
Registriert seit: 15.02.2011
Beiträge: 6
Das wichtigste für Betroffene ist eine Psychotherapie. Diese kann ambulant, oder aber in einer Klinik gemacht werden. Letzteres ist besonders dann empfehlenswert, wenn das Untergewicht der Person bereits im kritischen Zustand ist, und die Person unter besonderer Beobachtung stehen sollte.
Zur medikamentösen Unterstützung werden Anorexie-Kranke auch häufig mit Anti-Deppressiva oder Neuroleptika behandelt, die auch bei anderen psychischen Krankheitsbildern (Angststörung, Depressionen, Zwangsneurosen) Verwendung finden.
Alt 21.12.2011, 13:50 6 (permalink)  
 
Jolie-Lady
Benutzerbild von moccacafe
Registriert seit: 08.12.2009
Beiträge: 27
Hallo,

eine Bekannte von mir leidet auch an Magersucht, weshalb ich mich in letzter Zeit viel mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Obwohl ich weiß, dass es diese Krankheit gibt und dass es wirklich eine Krankheit ist, kann ich kaum nachvollziehen, wie man sich "Freiwillig" so runter hungern kann. Weltweit sterben Menschen, die nciht genug zu essen haben und andere hungern, um einem Schönheitsideal zu gehorchen - welches absolut nicht schön ist! Magersüchtige müssen in meinen Augen aufjedenfall in eine psychische Klinik, damit ihnen bewusst wird, das Essen zum Leben gehört. Aber ich glaube, wirklich loswerden kann man diese Krankheit nie!
LG
Alt 01.01.2012, 14:47 7 (permalink)  
 
Jolie-Queen
Benutzerbild von Katty1989
Registriert seit: 21.09.2011
Beiträge: 75
Hallo,
ich arbeite in einer psychologischen Praxis und kann nur mitteilen, dass es manchmal schwer ist, jemanden zu überzeugen, dass eine stationäre Therapie über viele Monate der einzige rettende Weg sein kann. Eine intensive psych.Betreuung nach dem stat.Aufenthalt ist sehr wichtig. Diese Erkrankung begleitet auch "geheilte" Patienten trotzdem ihr ganzes Leben.
Alt 02.01.2012, 08:16 8 (permalink)  
 
Jolie-Lady
Benutzerbild von livianne
Registriert seit: 30.12.2011
Beiträge: 17
Also ich kenne niemanden persönlich der darunter leidet.

Aber allgemein kann ich sagen, dass sich bei erkrankten Personen einfach etwas im persönlichen Wahrnehmungssystem geändert hat, was dieses stört. Deshalb fühlen sie sich zu dick usw.
Prinzipiell kann es nicht endgültig geheilt werden, aber man kann mit einer Kombination aus Tabletten und Therapie dagegenwirken und Schäden etc. abwenden.
Alt 06.02.2012, 10:08 9 (permalink)  
 
Jolie-Babe
Benutzerbild von emankcin
Registriert seit: 10.07.2010
Ort: Betzdorf
Beiträge: 6
ich selbst
war magersüchtig. bei einer Grösse von1,64 m wog ich nur noch 36 kg. Mittlerweile wiege ich ca. 50 kg. Ich schreibe deswegen " ca." da ich seit meiner Erkrankung (aus Sicherheitsgründen) keine Waage mehr im Haus habe. Ich messe mein Gewicht an meinen Hosen. Denke das ist so wie bei nem Alkohliker, das ich wenn ich wieder fanatisch anfangen würde, mein Gewicht zu kontrollieren, da wäre ich ruck zuck wieder "drauf".
Alt 08.02.2012, 09:11 10 (permalink)  
 
Jolie-Goddess
Benutzerbild von Phine
Registriert seit: 06.02.2008
Ort: Magdeburg
Beiträge: 6.032
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lass dich einweisen, ist die beste möglichkeit
:)

 


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