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Ich brauch mal Hilfe!!!
Im Dezember war ich drei Jahre mit meinem Freund zusammen, mal mehr, mal weniger. Das Schräge ist, wir sind mehr wie Bruder und Schwester, Küsschen hier, Küsschen da und ein bißchen Händchen halten, aber mehr ist nicht drin.
Normal sagt man doch, wenn man sich unglücklich fühlt in einer Beziehung, soll man versuchen, darüber zu reden und wenn das nicht hilft, den Schlußstrich ziehen. Das hab ich auch versucht, also das mit dem Reden und ich komm da nicht weiter, er ist uneinsichtig (sein Alkoholproblem sieht er auch nicht wirklich so als solches an und dass er überhaupt ein gesundheitliches Problem hat, ignoriert er). Ich weiß nicht mehr weiter, da ich auch nicht wirklich sinnvolle Hilfe erhalte aus seiner Familie, eher sorgt die noch für mehr Gründe, dass er abblockt. Soll ich den Schlußstrich ziehen und wenn ja, wie am besten?! |
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same here
ja ich versteh dein Problem. Grade heute habe ich nach fast 7 Jahren Beziehung mit meinem Freund Schluss gemacht, weil einfach die Luft raus war und ich wusste dass er nicht der Mann für´s Leben ist. Es war wirklich schlimm mit ihm Schluss zu machen weil er mich noch so sehr liebt und es nicht akzeptieren wollte, ich hab sogar Angst dass er sich was antut oder mich jetzt stalkt aber glaub mir, es ist einfach besser so. Das Bauchgefühl ist immer das Richtige. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, auch wenn es schwer fällt.
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Das denke ich mir ja auch, weil es mittlerweile sehr anstrengend wird für mich, wenn Freunde von ihm da sind und der Alkohol auf dem Tisch steht.
So hatte ich mir eine Beziehung nicht wirklich vorgestellt, zu mal er auch verbal auf mich los geht, wenn er betrunken ist, aber am nächsten Tag vorgibt, alles vergessen zu haben. |
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liebst du ihn denn noch?
und frag dich auch mal ob dich nur der Alkohol und die damit verbunden verbalen ausfälle dir gegenüber stören, oder ob es sonst noch punkte gibt mit denen du nicht leben kannst? vielleicht hilft dir auch eine pro und kontra liste, ich weiß klingt jetzt blöd, aber man bekommt dadurch manchmal einfach einen anderen Blickwinkel. Wegen seinem Alkoholproblem: solange er selbst nicht erkennt, dass er ein Alkoholproblem hat wird ihm auch keiner helfen können. er muss es erst selbst einsehen.Er ist deswegen auch uneinsichtig weil es für ihn kein Problem gibt. Je öfter du mit ihm über das Problem zu reden versuchen wirst, desto eher wird er abblocken. Unbefriedigend für euch beide, und sicherlich momentan auch nicht förderlich für die Beziehung. Das einzige was du versuchen kannst, überlege ob es eine Grund dafür gibt das er trinkt. Hat er Probleme in der Arbeit? mit seiner Familie, seinen Freunden? Hat er vor irgendetwas angst?.. Frag ihn sonst auch einfach mal ob er irgendwelche Probleme hat, ob es ihm gut geht usw..vielleicht hilft das ein bisschen weiter.. Und merk dir: Niemand hat es verdient beschimpft zu werden, egal ob mit oder ohne Alkoholeinfluss.!! Liebe Grüße |
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Danke, für die Antworten
Ich hab ihn ganz zu Anfang mal gefragt, warum er trinkt, aber er sagt es mir nicht. Seine Antwort war "Weil es so ist!", aber ich weiß, dass er ziemlich früh anfing, falsche Freunde (braunes Gesocks), die Trennung von der Mutter seiner Kinder, sein Vater war damals gewalttätig gegen über ihn, seinem Bruder und seiner Mutter, seine Eltern haben sich früh scheiden lassen, er hat Krebs überlebt, er hat so einige Gründe, die ihn an die Flasche geführt haben können. Ob ich ihn liebe? Das ist eine gute Frage, ich bin mir da nicht so sicher. Am meisten stört es mich, dass wir eben wie Bruder und Schwester sind, da nicht mehr passiert, nicht mal kuscheln ist drin. Und drüber reden will er auch nicht, für ihn ist das halt so und gut ist. |
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hmhmm..
wenn du noch eine chance siehst für euch beide dann sag ihm einfach nochmal klipp und klar was du dir erwartest, was dich stört, aber auch was du an ihm magst und sag ihm auch, dass wenn sich nichts ändert du etwas ändern musst. ist ja so kein Dauerzustand die "Schwester" abzugeben. |
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Das ist ja auch ein Punkt "Bruder und Schwester", der mir zu denken gibt.
Wenn er betrunken ist, betascht er mich, würd mich am liebsten sofort "bespringen", aber ich blocke dann ab, weil es das nicht sein kann (Was ich vielleicht noch sagen muß dazu, er hat Hoden- und Lungenkrebs überlebt und dass wir beinah so wie im Zölibat miteinander umgehen, liegt wohl mit an der einseitigen Amputationsoperation am Hoden damals). Ach man, ich denke, es wird Zeit, etwas zu verändern, denn glücklich bin ich seit längerem nicht mehr. |
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Ich hab iwie nicht das Gefühl, dass du glücklich bist.
Fühlst du dich zu ihm gebunden wegen seiner Krankheit und möchtest deswegen nicht weggehen? Will keine falschen Vermutungen stellen oder so. Vllt möchte er kein Sex, da er komplexe wegen der einseitigen Amputation. Viele Frauen, die Brustkrebs haben, fühlen sich auch viel weniger attraktiv, wenn ihnen die Brüste amputiert werden. Aber kommen wir zum Thema zurück: ich hab nicht den Anschein, dass dein Freund sich Mühe geben möchte, etwas an der Lage zu ändern, da er abblockt und deine Bedenken abwehrt. So läuft keine Beziehung, wenn das gegenseitige Kommunizieren so abgewehrt wird auf Dauer. Du weiss, was du möchtest und hast Angst den Schritt zu wagen. Denk dran, dass es wichtig ist, wie es dir dabei geht und dich das Ganze auf Dauer kaputtmacht. Du wirst die richtige Entscheidung treffen. |
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