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Hilfe bei Magersucht!!!???
Hallo! Also ich wollte mir einfach mal ein paar Meinungen und hoffentlich auch Ideen von euch einholen.
Ich kenne jemanden, der magersüchtig ist. Ich weiß langsam nichtmehr, wie ich damit umgehen soll...ich und meine Freunde haben schon soviel versucht um ihr zu helfen...sie lässt einem überhaupt nicht an sie ran und verschließt sich total gegen das Thema! Was würdet ihr tun? Kennt ihr solche Situationen? Was meint ihr dazu? |
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Hm, ich würde alleine auf sie zugehen ohne eine Horde von Freunden im Rücken die alle "Iss endlich was!" rufen. ich würde nicht sofort auf das Thema Magersucht kommen, frag sie lieber generell über ihren Gemütszustand: ob sie sich einsam fühlt? ob sie nach der Annerkennung von jemandem strebt? usw...
Da du mit ihr befreundet bist kennst du sie ja gut und wirst das schon irgendwie indirekt verpacken können. Einige Fragen noch: Wie reagieren ihre Eltern darauf? Hat sie sonstige psychische Probleme (gehabt)? Wie lange ist sie denn schon Magersüchtig? bzw hast du früher schon Tendenzen bei ihr beobachten können? |
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Wisst ihr eigentlich wie scheisse mein Leben ist?
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magersüchtige blocken total ab wenn man sie direkt auf ihr problem anspricht. das wichtigste ist dass man geduld mit ihr hat und das auch selbst erkennt dass sie ein problem hat, denn solange sie es selber nicht begreift kann nicht mal die beste freundin ihr helfen...verurteile sie nicht direkt, sondern zeig ihr dass du immer für sie da bist un dass du sie unterstützt. ich würde auch mit ihren eltern reden, denn sie können sie auch notfalls in eine klinik einweisen...
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Geniesse das Leben, BASTA!!
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Also der psychische Grund waren ihre Minderwertigkeitsgefühle, die durch ihre Kindheit gekommen sind. Das Verhältnis zur Mutter ist mehr als schlecht, weil die seit der Trennung von ihrem Mann psychisch kaputt ist. Mit ihr kann man kaum normal reden. Deshalb hat sie auch nie was gesagt, als meine Freundin mit hungern anfing.
Im Sommer haben wir und ihr Vati sie dann in die Klinik einweisen können. Hat nur wenig zugenommen und dann im FSJ gings wieder voll bergab. Was letztendlich geholfen hat, waren intensive Gespräche mit dem Vater und der Stiefmutter, wo sie nach der Klinik ja hingezogen ist. Irgendwie hat es klick! gemacht, dass sie plötzlich wusste, dass sie echt essen kann was sie will, ohne dass sie am nächsten Tag davon stirbt (so ihre Angst) und sie einfach essen MUSS, weil sie sonst irgendwann stirbt. Also die familiäre Stabilität war ganz wichtig (die Mutter kann man vergessen) und viiiel Zeit. Auch hat sie ihrem Vati mehr geglaubt, was die biologischen Aspekte angeht, weil er da Fachmann ist. Also drängeln streckt nur ab, hat sie gesagt. Sie ist jetzt also wieder so weit, dass sie am liebsten allen anderen Kranken sagen würde, wie man aus dem Schlamassel wieder rauskommt, aber das ist halt leider nicht so einfach. |
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