Forumssuche
      Neue Beiträge anzeigen  
> Jolie.de-Forum > Psychologie & Gesundheit-Forum > Ängste & Therapie

 
LinkBack Themen-Optionen -->

Alt 04.06.2010, 00:30 31 (permalink)  
 
Jolie-Queen
Benutzerbild von cassacinderida
Registriert seit: 26.04.2008
Beiträge: 94
Zitat:
Zitat von HoNeyGirLl Beitrag anzeigen
ich war auch eine weile bei einem psychologen. mir selber fällt es viel leichter mit leuten über meine probleme zu reden die erfahrung mit solchen sachen haben. bei mir war es die magersucht. viele leute sagen einfach "warum nimmst du ab bist du dumm" oder "ess endlich mal wider was sonst wirst du noch dünner". und als ich zum psychologe gegangen bin konnt ich ihr alles erzählen und sie hat mich verstanden. ich hab meiner therapeutin von problemen oder träume erzählt worüber wir dann die stunde geredet haben. und bei ihr konnt ich auch einfach heulen ohne dass es mir peinlich gewesen ist.
ich war auch wegen meiner essstörung bei einer psychologin. aber irgendwie konnt ich nicht einfach so vor der offen sein, der irgendwas erzählen oder sogar heulen, ich hab mich vor ihr so geschämt...die hat mich nämlich nicht ansatzweise verstanden. nach diesen stunden (die für mich die reinste hölle waren) war ich oftmals so richtig fertig. dazu kam, dass die eine gute strecke von uns entfernt war (meine eltern wollten, dass ich zu der gehe weil sie ja angeblich so toll sein sollte) und meine mutter auf dem rückweg immer wissen wollte, wie es gewesen war, und ich dann alles erzählen sollte und sie die frau dann voll verteidigt hat. das war so scheiße!! ich habe diese frau gehasst!! die hat einfach in mich reingeguckt und dann alles was mir wichtig war, meine ganzen grundprinzipien, alles was mir wichtig war irgendwie in der luft zerrissen, z.b. meine ganzen freunde schlecht gemacht (obwohl ich ihre gründe irgendwie überhaupt nicht nachvollziehen konnte) und so...irgendwann hab ich nach einer besonders beschissenen sitzung einen ausraster gekriegt und mich daraufhin geweigert, dieses bescheuerte praxis je wieder zu betreten.
aber ich glaube, dass das ja irgendwie nicht der normalfall sein kann. ich finde, psychologen sollten sich auch irgendwie ansatzweise in ihre patienten reinversetzen können. und irgendwie sollte es ziel sein, dasss es dem patienten danach besser geht.
sorry, ist voll der roman geworden. aber ich krieg einfach nur agressionen, wenn ich nur an diese frau denke!!
Alt 04.06.2010, 01:05 32 (permalink)  
 
Jolie-Goddess
Benutzerbild von pralinchen115
Registriert seit: 10.10.2009
Beiträge: 888
ich gehe auch zum Psychologen schon seit ein und halb jahren und ich hab den ersten auch nicht gemocht er war mir ziemlich unsympathisch als ich mir einen zweiten suchte hab ich darauf geachtet dass es eine Frau ist ich weiß nicht ich hab mich dann einfach wohler gefühlt. Sie hat mir wirklich geholfen und mittlerweile habe ich seltener Einzelsitzungen und besuche öfters die Gruppensitzung.
Ich dachte wirklich das ich beim Psychologen auf einer Couch liegen würde^^
aber wir sitzen uns ganz normal gegenüber.Jedenfall bin ich froh das ich die Hilfe von ihr angenommen hab es fiel mir zwar anfangs schwer wenn sie mich manchmal "kritisierte" wenn ich in Selbstmitleid versank aber letzendlich müssen sie uns ja helfen und nicht bestätigen wie bemitleidenswerd wir sind.
Ich setzte jetzt langsam die Antidepressiva wieder ab und alles dank ihr.


Ich hab mal ne Frage an die die auch zum Psychologen gehen sprecht ihr sie mit Vor - oder Nachnamen an?
Alt 07.06.2010, 10:15 33 (permalink)  
 
Jolie-Queen
Benutzerbild von cassacinderida
Registriert seit: 26.04.2008
Beiträge: 94
nachnamen.

oder spricht etwa irgendwer von euch seine(n) psychologen/-in mit dem vornamen an?
Alt 13.06.2010, 14:27 34 (permalink)  
 
Jolie-Goddess
Benutzerbild von eLaa3
Registriert seit: 10.05.2008
Ort: Wien
Beiträge: 411
eLaa3 eine Nachricht über MSN schicken
hej...

also ich war selber öfters beim psychologen.. wegen krankheiten und auch wegen familie...

am anfang war mir dass alles komisch, etc. aber bei mir war es so, dass ich mit meiner psychologin damals über alles offen reden konntee.. da sie auf keiner seite stand.. sozusagen, sie war unparteiisch.. und dass fand ich gut.. dass mal ein außenstehender mit mir redet und mir die meinung sagt...

also die sitzung dauert ca. 1 std. und du gehst ca. 1x wöchentlich zu der.. falls es wirklich schlimm ist..

viel erfolg!!

p.s.: ich hab auch losgeheult.. obwohl ich es auch unterdrücken wolltee!!
Alt 15.08.2010, 02:57 35 (permalink)  
 
Jolie-Lady
Benutzerbild von Malveria
Registriert seit: 14.08.2010
Ort: Köln
Beiträge: 12
Zitat:
Zitat von sousou87 Beitrag anzeigen
hallo ihr knutschis. also wenns den thread schon gibt dann verzeiht!<br>
<br>
ich wollt mal fragen ob jemand schon mal bei einem psychiater oä war?! egal wegen was... reden über die vergangenheit, krankheiten... <br>
<br>
ich müsste mal dorthin denke ich. erstmal wegen ads (aber darum gehts grad nicht) und dann weil ich ein problem mit meinem papa hab. meine eltern haben sich scheiden lassen. als ich so 6 war haben sie angefangen sich langsam zu trennen. also und ich kann nicht über meinen papa reden ohne gleich anzufangen zu heulen. also ich hab meinen papa lieb keine frage aber der ist halt nie für mich da obwohl er im ort nebendran wohnt. <br>
<br>
wenn ich jetzt zum psychiater oä geh ne, wie ist des dann? ich weiß nämlich nicht ob ich da so über alles reden kann mit nem wildfremden. und ich will auch net unbedingt anfangen zu heulen. das kann ich aber auf der anderen seite nicht unterdrücken. also vielleicht ist jemand hier der mir darüber was sagen kann... lg sousou
Huhu!
Ich gehe seit meinem 2ten Lebensjahr regelmäßig zu Therapeuten und habe zur Zeit eine grandiose Psychiaterin. Man stellt sich das so schlimm vor, aber es gibt ja Unterschiede zwischen Psychologen und Psychiatern. Psychologen haben Psychologe studiert, Psychiater haben Medizin studiert und Psychiater gelernt. Demnach haben Psychiater die Befugnis Medikamente zu verordnen, was Psychologen beispielsweise nicht dürfen. Naja, ich habe beides. Aber ein Psychiater ist nichts schlimmes, es gibt keine Couch ...
Im Grunde genommen einfach Ärzte für die Nerven. Oft treten beispielsweise Depressionen auf, bloß weil der Körper mit der Hormonproduktion am herumspinnen ist - und die Person hatte zuvor nie psychische Probleme.
Alt 16.08.2010, 16:55 36 (permalink)  
 
Jolie-Princess
Registriert seit: 11.08.2010
Ort: Rosengarten
Beiträge: 54
Halli Hallo,
also ich gehe auch seit ein paar Monaten regelmäßig zu einem Therapeuten. Ich mag ihn immer noch nicht, aber ich muss sagen, dass es tatsächlich hilft.
Ich habe jetzt zwar aufgehört, aber die 6 Monate, die ich da war, waren wirklich richtig gut für mich :)
Ich fand es auch anfangs total komisch vor einem wildfremden Menschen in Tränen auszubrechen und so, aber irgendwann gewöhnst du dich daran und ich fand es sogar gut, mal nicht in der Nähe der Freunde in Tränen auszubrechen.
Ich glaube, wenn man das Gefühl hat man sollte zu einem Psychologen gehen, kann man das ruhig machen. Du wirst ja selber merken, ob es was bringt oder nicht.
Viel Glück
Alt 03.03.2011, 17:52 37 (permalink)  
 
Jolie-Lady
Benutzerbild von Sunita
Registriert seit: 03.03.2011
Ort: Frankfurt Main
Beiträge: 16
Ich war in der Schule mal bei nem Vertrauenslehrer und habe total rumgeheult! Es war mir so peinlich (vor allem weil ich ihn danach noch im Unterricht hatte)! Aber es hat mir sehr geholfen.
Da muss man sich glaub ich einfach mal einen Ruck geben, du packst das! :)

 


Themen-Optionen

Gehe zu
Los

Zuletzt eingeloggt zieten Humms leolei Nono8 sabrina_w Polly3 KM01 tshira Meleah