Thema: psychiater
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Alt 06.09.2008, 18:17 9 (permalink)  
 
Jolie-Goddess
Benutzerbild von zazazu
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Ich musste als Kind 2 mal zu der Psychologen-Sitzung meiner Schwester mit und es war schrecklich. Ich wollte erstens mal garnicht hin und zweitens wollte ich nicht mit ner Fremden über unser Familienproblem oder eher: das Problem meiner Schwester reden. Gebracht hat es entsprechend natürlich nichts.

Ich glaube, es ist da einfach wichtig, dass man sich vor Augen hält, dass es nur was bringen kann wenn man sich auch wirklich helfen lassen will. Wenn man mit ner "Eigentlich ist das totaler Scheiß"-Haltung hingeht dann kann man es auch gleich lassen. Und es ist -wenn man es ernst meint- "harte Arbeit" weil man auch anschließend viel zum drüber nachdenken hat und eher ins Grübeln kommt, zumindest ging es meiner besten Freundin so. Aber das muss ja nicht schlecht sein, man geht ja hin um ein Problem zu lösen und dazu gehört eben auch Einsatz.

Ich versteh schon, dass dir der Gedanke nicht gefällt, eventuell vor dem Psychologen zu weinen, aber das ist wohl in etwa vergleichbar mit der Scham vor dem Frauenarztbesuch: es ist nicht schlimm und es ist nichts, was der Arzt nicht schon öfters gesehen hat, also kein Grund, sich zu schämen.