Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 30.06.2010, 20:52 2 (permalink)  
 
Jolie-Babe
Benutzerbild von von-Tina
Registriert seit: 30.06.2010
Beiträge: 3
Nachtrag
Eine nette Nutzerin hat mir einen interessanten Link geschickt, wie es scheint bin ich mit meinen Gedanken wirklich nicht so allein. Ich denke ich darf hier kaum den ganzen Artikel posten, da hat sicher auch der Seitenbetreiber etwas dagegen aber jene Stelle fand ich sehr passend:

Gerade das Kopfkino entwickelt oftmals ein wildes Eigenleben. Wir kennen etwas, sei es durch erlebtes Geschehen oder auch durch anderweitigen Konsum (Buch, Porno etc.), und schmücken dieses immer weiter aus. Die Eigendynamik kann dazu führen, dass es immer demütigender und schmerzhafter wird als es aus der Realität gekannt wird. Gerade Personen, die solche Fantasien nur im Kopf ausleben, werden von dieser Eigendynamik überrollt, denn je weiter sie sich von dem Bekannten entfernen, umso realitätsfremder wird alles. Bei den Fantasien stellt sich die Person selber in den Mittelpunkt, egal ob er oder sie Täter oder auch Opfer ist. Um es spannender zu machen, werden nun der Schmerz und auch das Machtgefälle immer weiter verstärkt. Dies führt zu einem ganzen Szenario mit einem großen Haken: Was wirklich mit einem geschehen würde, wenn die Situation eintritt, das lässt sich nicht sagen, denn solch extreme Gefühle der Macht und Ohnmacht oder auch des Schmerzes sind nicht fühlbar oder gar berechenbar, da man sie noch nicht erlebt hat. Woher soll jemand wissen, wie sich so etwas anfühlt und wann seine persönliche Leidensgrenze überschritten ist?

Vielleicht hilft der Artikel ja etwas die Diskussion zu beleben. Ich wäre sehr gespannt auf eure Meinungen!