Bild 11. Männer denken die ganze Zeit an ihren PenisDas Rätsel, wie oft am Tag Männer an Sex und ihren Penis denken, wird wohl nie gelöst. Fakt aber ist, dass Männer häufiger an Sex denken als Frauen, denn ihr kleiner Freund in der Hose erinnert sie verlässlich daran. Tatsächlich bekommen die Herren der Schöpfung einmal oder mehrmals täglich eine Erektion, die sie auf ihre vollen Hoden hinweist.
Es sei kein Wunder, dass Männer andauernd an ihren Pimmel denken müssten, meint Schauspielerin Felicity Huffman, die sich für ihre Rolle in "Transamerica" einen Plastikpenis zulegte. Schon nach einem Tag stellte sie fest, dass das prominente Herumgewackel zwischen den Beinen nicht zu ignorieren sei. Felicity Huffmann nannte ihren Kunstschniedel übrigens Andy… (Bild aus: "The Big Penis Book", Taschen Verlag)
Bild 22. Männer geben ihrem kleinen Freund einen NamenWomit wir auch schon bei Punkt zwei wären: Männer geben ihrem Penis lustige Namen. Die Spannweite an bescheuerten Namenskreationen reicht von Big Jack, Anaconda, Captain Kirk, Keule, Elvis, Heinrich, und harter Onkel bis hin zu Zauberstab.
Bei der individuellen Namensgebung sind keine Grenzen gesetzt. Wer seinen Dödel noch nicht benannt hat, findet im Internet durchaus Hilfe: In diversen Foren wird fleißig über den besten Penis-Namen diskutiert. (Bild: Fotolia)
Aber auch Frauen geben ihrer Vagina lustige Namen: Mumu, Muschi & Co. - die liebsten Worte für "da unten"
Bild 44. Es kommt nicht auf die Größe an… Oder doch?Wenn es um die Penisgröße geht, werden die Herren unsicher, egal wie oft ihnen eingetrichtert wird: "Es kommt doch nur auf die Technik an!" Wir rufen zum Schwanzvergleich: Die Durchschnittsgröße liegt bei sieben bis zehn Zentimetern im schlaffen und bei 12 bis 17 Zentimetern im erigierten Zustand – 13 Zentimeter ist angeblich der deutsche Durchschnitt.
Einer der größten Penisse aller Zeiten, der von Porno-Darsteller Long Dong Silver, schaffte es auf ganze 45 cm im erigierten Zustand. Dass der Kerl bei einer Erektion nicht ohnmächtig wurde...
Übrigens: In der Porno-Branche werden Darstellerinnen, die mit einem solch riesigen Gemächt umgehen können, "Size Queens" genannt. Umgekehrt geht's natürlich auch: Der kleinste Penis überhaupt, ein so genannter Mikropenis, ist gerade mal einen Zentimeter lang. (Bild aus: "The Big Penis Book", Taschen Verlag)
Jolie.de klärt auf: 13 Dinge, die Sie über Pornos wissen sollten!
Bild 55. Jeder Penis sieht anders ausJe mehr Männer, umso mehr Penisse: Jeder Pimmel sieht anders aus und unterscheidet sich in Form, Krümmung, Farbe, Größe, Länge, Dicke. Penisse haben entweder eine Vorhaut, unter der sich bei mangelnder Hygiene gerne müffelndes Smegma bildet, oder das beste Stück wurde beschnitten.
Egal ob die Eichel nun frei liegt oder nicht: Die Eichel ist die berührungsempfindlichste Stelle des Penis, weil dort die meisten Nervenenden liegen. Ähnliches – also die Unterscheidung in Form und Größe - gilt übrigens für die Hoden, die normalerweise nicht länger als 4,5 und breiter als 2,5 Zentimeter werden, und deren Temperatur nie über 35 Grad liegen darf, denn sonst wird kein Sperma produziert.
Das mit der Größe wollen wir aber nicht so glauben, denn uns spukt immer noch das Bild von Cisco Adler und seinen gigantisch großen Eiern im Kopf herum. (Bild: Fotolia)
Bild 66. Beschnitten oder unbeschnitten: die Glaubensfrage mit der VorhautBeschneidung: Muslime und Juden lassen sich seit Jahrtausenden rituell die Vorhaut wegschnippeln, bei den Amerikanern werden immerhin um die 60% der männlichen Neugeborenen beschnitten und auch in Europa ist die Beschneidung der Vorhaut auf dem Vormarsch. Und was bringt das? Offenbar so einiges: Männer mit beschnittenen Schniepeln produzieren weniger übelriechendes Smegma, neigen weniger häufig zu Blasenentzündung und sollen auch laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS) sich seltener mit HIV infizieren. Grund dafür ist die Veränderung des bakteriellen Ökosystems auf der Eichel, die die Gefahr von Infektionen um 40 Prozent verringert. Außerdem gilt ein beschnittener Penis als ästhetisch attraktiver als sein unbeschnittener Kollege. Geschmackssache!
Nachteil der Beschneidung: Eine Studie der National Organization of Circumcision und der Michigan State University ergab, dass Männer mit unbeschnittenen Penissen mehr spüren. Die empfindlichste Stelle eines beschnittenen Schwanzes ist laut der Studie die Operationsnarbe – bei Männern mit intakter Vorhaut ist es die gesamte innere Vorhaut, die auch noch erregbarer sein soll, als die empfindlichste Stelle am beschnittenen Penis. (Bild: ThinkStock)
Bild 77. Hauptsache, das Ding steht…Bei einer Erektion passiert folgendes: Die drei Schwellkörper, die sich im Penis befinden, füllen sich mit Blut und vergrößern automatisch den Penis. Wird das Ding dann auf einmal viel größer als im normalen Zustand, spricht man von einem Blutpenis. Bleibt die Größe ungefähr gleich, ist es ein Fleischpenis.
Signale im Gehirn und Rückenmark sind verantwortlich, dass der Penis steif wird. Und das hat nicht immer etwas mit Sex zu tun. Üblich sind z.B. mehrere nächtliche Erektionen während des Schlafs: Der kleine Freund überprüft sozusagen, ob er rein theoretisch noch funktionieren würde. Die Morgenlatte ist nur die letzte dieser nächtlichen Proben und hat rein gar nichts mit voller Blase und Co. zu tun. (Bild aus: "The Big Penis Book", Taschen Verlag)
Bild 88. Viagra & Co.: Nur ein steifer Penis ist ein guter PenisErektionsstörungen – der Alptraum eines jeden Mannes. Grade noch mit wilden Küssen beschäftigt und dann weigert sich sein bestes Stück, seinen Dienst zu erfüllen. Unangenehm. Was in manchen Fällen auf Nervosität, Performance-Ängste, Krankheit, zuviel Alkohol oder sonstige Drogen zurückzuführen ist, kann in anderen Fällen in einen Dauerzustand ausarten.
"Erektile Dysfunktion" lautet dann die Diagnose: Impotenz, Erektionsstörung. Jeder zehnte Deutsche über 21 Jahren soll an Erektionsstörungen leiden. Zum Glück gibt es mittlerweile verschiedene Präparate wie Viagra, Cialis und Levitra, die Männer wieder auf Zack bringen sollen. Da bringen Wirkstoffe die Schwellkörper zum Wachsen, andere bringen die Erektion dazu, lange genug zu halten. Eines ist allen Medikamenten gleich: Sie können nicht die Psyche austricksen, die oft genug Auslöser für Versagen im Bett ist.
Die kleine blaue Pille Viagra hat es mittlerweile in den zweifelhaften Olymp einer Lifestyle-Droge geschafft: Stars und Sternchen schlucken Viagra als angeblich Potenzsteigerndes Mittel. Erst vor kurzem hat Tokio-Hotel-Mitglied Tom Kaulitz Schlagzeilen gemacht, weil er in Taiwan zu viele Viagra einwarf und zwei Tage lang unter einer schmerzhaften Dauer-Erektion ("Priapismus") litt – inklusive Sehstörungen. Autsch! (Bild: ThinkStock)
Bild 99. Männer spielen gerne an ihrem Ding rum Das ist genau so wie Porno schauen: Alle Männer tun es. Und zwar regelmäßig. Das Magazin FHM befragte rund 7.000 Männer zum Thema Onanie mit folgendem Ergebnis: Die Mehrheit, circa 23 Prozent, onanieren jeden zweiten Tag, 19 Prozent der Befragten täglich und fast neun Prozent sogar mehrmals am Tag.
Der Rest masturbiert einmal oder weniger als einmal die Woche. Und das, obwohl der Schweizer Arzt Simon-André-David Tissot im 18. Jahrhundert in seinem Werk "Von der Onanie, oder Abhandlung über die Krankheiten, die von der Selbstbefleckung herrühren" festhielt: Regelmäßiges Onanieren kann zu Sehstörungen, Kopfschmerzen, Augenringen, Furunkel, Haarausfall, Fresssucht, Liderzucken u.v.m. führen. Also Jungs, aufpassen! (Bild: Fotolia)
Bild 1010. Penis-Piercing: Von Prinz Albert und seinem Gefolge
Was Frauen können, das können Männer schon lange – nämlich die Geschlechtsorgane mit zahlreichen Piercings schmücken. Das sogenannte "Prince Albert" ist dabei das bekannteste Intimpiercing beim Mann: Dabei wird ein Ball Closure Ring in die Harnröhre eingeführt und kommt an der unteren Peniswand wieder heraus.
Weitere Intimpiercings gehen beispielsweise überhalb der Harnröhre durch die Eichel ("Ampallang"), durch das dünne Vorhautbändchen ("Frenum", "Frenulum"), durch den Damm oder den Hodensack.
Und erhöhen Intimpiercings jetzt das sexuelle Lustempfinden? Kann sein, muss aber nicht. Frauen können es durchaus als unangenehm empfinden, wenn eine Piercingkugel an den empfindlichsten Stellen schubbert. (Bild: ThinkStock)
Bild 1111. Mit einem Penis kann man lustige Dinge anstellenManche Männer spielen nicht nur gerne mit ihrem besten Stück oder machen funkelnde Stäbchen rein, sie präsentieren ihre Penis-Kunststücke voller Stolz der ganzen Welt. Long Dong Silver zum Beispiel, der Herr mit den 45 Zentimetern, konnte ohne Probleme einen Knoten in seinen Pimmel machen: Das können Sie uns ruhig glauben, denn wir haben die Bilder gesehen, in dem Standardwerk zum Thema große Schwänze "The Big Penis Book" aus dem Taschen Verlag (um 30 Euro).
Den Australiern Simon Morley und David Friend hingegen war ein Knoten nicht genug: Seit 1998 gehen die beiden "Lords of Genitalia" mit ihrer Penis-Akrobatik "Puppetry of the Penis" auf Tour und formen wunderbare Dinge wie "die Schnecke", "den Eifelturm" oder auch den "Atompilz" aus ihrem Schniedel.
Bild 1212. Wo ein Penis, da auch Sperma
Hier die wichtigsten Fakten: Eine durchschnittliche Ejakulatmenge entspricht zwei bis sechs Millilitern, mit einem Spermienanteil von circa drei bis fünf Prozent. Das entspricht gerade mal einem mageren Esslöffel.
Die Tagesproduktion eines Mannes kann bis zu 100 Millionen Spermien hoch sein. Das Sperma schwimmt mit einer Geschwindigkeit von 17 Km/h, in der Vagina können die kleinen Schwimmer einige Stunden überleben, an der Luft ebenfalls bis zu 24 Stunden und im Gebärmutterhals dagegen bis zu sieben Tagen.
Ein Ejakulat hat circa fünf Kalorien, soviel wie eine Olive mit Paprikafüllung. Oder zehn Gramm Ingwer. Der Geschmack variiert je nach verzehrtem Essen: Ananassaft macht die Sache mit dem Blowjob angeblich erträglicher. Noch Fragen? (Bild: Fotolia)
Bild 1313. Aua: Waxing für Männer
Dauerhafte Haarentfernung bei Männern mit Warmwachs? Gar kein Problem, sagen die Waxing-Studios wie Wax in the City oder Senzera, die schon lange das Brazilian Waxing auch für Männer anbieten.
Heißt: Über dem Dödel, an der Seite, Po-Falte und ja, auch die Hoden. Ohgottohgott! Ein energisches Abreißen der Wachs-Streifen kann sich die Jolie.de-Redaktion bei den empfindlichen Mimosen-Männern so gar nicht vorstellen. Die Depiladoras versicherten uns aber, dass das Brazilian Waxing für Männer immer populärer würde.
Recht so, finden wir. Schließlich unterwerfen wir uns auch regelmäßig dieser Tortur und es ist ja auch kein Geheimnis, weshalb Pornodarsteller immer gut rasiert sind: Ein Schwanz wirkt optisch größer, wenn er nicht von einem haarigen Urwald bedeckt wird… (Bild: ThinkStock)
Bild 1414. Antike PhallusverehrungSeit es den Menschen gibt, gibt es die Penisverehrung. In der Antike beteten die Griechen den Phallusgott Priapos an, der immer mit riesigem Gemächt abgebildet wurde. Priapos sollte sich um eine reiche Ernte kümmern, für das Vieh sorgen, und zusehen, dass die "Schwänze der Männer so hart blieben wie die eigenen" ("The Big Penis Book", Taschen Verlag).
Irgendwann zwischen 10.000 und 5.000 v. Chr., als der Mensch kapiert hatte, dass der Penis der Schlüssel zur menschlichen Fortpflanzung ist, wurde der Phallus stets stolz präsentiert und verehrt. Und das hat sich bis heute kaum geändert: Es gibt Völker, z.B. auf den Sunda-Inseln in Malaysia, die auch heute noch Figuren mit Riesenpenissen als Schutz vor bösen Geistern um ihr Dorf bauen. (Bild aus: "The Big Penis Book", Taschen Verlag)
Bild 1510. Peniskrankheiten Leider ist auch der Dödel vor diversen Krankheiten nicht sicher: Es können sich Penispickel bilden, die meist harmlos, aber unappetitlich sind. Oder aber das gute Stück bricht, was wir spätestens seit Dieter Bohlens Biografie wissen. Der Penisbruch ist kein richtiger Bruch, da es keinen Penisknochen gibt. Dennoch soll es sehr schmerzhaft sein, denn die Schwellkörper oder deren umgebende Membran reißen und ein lautes Knacken ist zu hören: Autsch!
Wollen Sie noch mehr über das beste Stück des Mannes wissen? Dann empfehlen wir den tollen Bildband "The Big Penis Book" erschienen im Taschen Verlag und herausgegeben von Dian Hanson (ca. 40 Euro)
Jetzt ist es an der Zeit, die Mysterien der weiblichen Geschlechtsorgane zu erkunden: Klitoris und Vagina - 10 Dinge, die Sie über Ihre Muschi wissen sollten.Unzufrieden mit Ihrem Sexleben? Wir helfen nach: 50 Dinge, die den Sex schöner machen!